International Incoming Fellowships (IIF) 

Ziel der Maßnahme

"International Incoming Fellowships" fördern die wissenschaftliche Qualität von Einrichtungen in Europa durch die Zusammenarbeit mit individuellen Forscherinnen und Forschern aus Drittstaaten, mit dem Ziel, längerfristige Kooperationen von beiderseitigem Nutzen zu etablieren. 

Teilnehmende Forscherinnen und Forscher

Forschende müssen so genannte "experienced researchers" sein. Insbesondere sind Forscherinnen und Forscher mit weiterer Forschungserfahrung angesprochen. 

Teilnehmende Einrichtungen

Unterstützt werden Forschungsaufenthalte an einer Einrichtung in einem Mitglied- oder Assoziierten Staat. Für Forschende insbesondere aus Entwicklungs- und Schwellenländern (so genannte "International Cooperation Partner Countries (ICPC)", siehe Arbeitsprogramm Menschen Anhang 1.1) besteht die zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung einer Rückkehrphase im Heimatland von einem Jahr. 

Mobilitätsregeln

Die Maßnahme steht ausschließlich Forscherinnen und Forschern offen, die derzeit in einem Drittstaat  tätig sind.

Es gilt die grundsätzliche Mobilitätsregel der Marie Curie-Maßnahmen: Eine Bewerbung  zusammen mit einer Einrichtung in einem Land, in dem die Forscherin/der Forscher bereits mehr als zwölf Monate in den letzten drei Jahren ansässig oder tätig war, ist nicht möglich.

Laufzeit der Förderung

Die Forschungsphase in einer Einrichtung in Mitglied- oder Assoziierten Staaten wird für ein bis zwei Jahre gefördert. Für Forschende aus ICPC-Ländern (siehe Arbeitsprogramm Menschen Anhang 1.1) kann eine Rückkehrphase an ihre Heimateinrichtung von einem Jahr gefördert werden.

Finanzieller Rahmen

Während der Forschungsphase in Europa wird die Forscherin/der Forscher durch ein monatliches Grundgehalt und eine Mobilitätspauschale sowie weitere Zahlungen für Forschungsmittel unterstützt.  
Forschende aus ICPC-Ländern können für die einjährige Rückkehrphase einen Zuschuss von 15.000 € erhalten.
Die Gasteinrichtungen erhalten einen Zuschuss für indirekte Kosten. Die genauen Beträge sind in Anhang 3 des Arbeitsprogramms Menschen aufgelistet.

Bewerbung

Die Antragstellung erfolgt gemeinsam durch die Einrichtung in Europa und die individuelle Forscherin/den individuellen Forscher sowie gegebenenfalls gemeinsam mit der Rückkehreinrichtung im Heimatland der Forscherin/des Forschers. 

Bewerbungsaufruf

Der Bewerbungsaufruf für die "International Incoming Fellowships" wurde am 14. März 2013 veröffentlicht.  Bewerbungsschluss war der 14. August 2013.

Erfolgsquoten früherer Bewerbungsaufrufe

Im Jahr 2013 (Budget 44,5 Mio. €) wurden 1.936 zulässige Anträge eingereicht, von denen 184 zur Förderung vorgesehen sind. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 9,5 %.

Im Jahr 2012 (Budget 40 Mio. €) wurden 1.447 zulässige Anträge eingereicht, von denen 193 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 13,3 %.

Im Jahr 2011 (Budget 40 Mio. €) wurden 1.290 zulässige Anträge eingereicht, von denen 204 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 15,8%.

Im Jahr 2010 (Budget 28 Mio. €) wurden 1.160 zulässige Anträge eingereicht, von denen 137 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 11,8%.

Im Jahr 2009 (Budget 28 Mio. €) wurden 1.040 zulässige Anträge eingereicht, von denen 154 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 14,8%.

Im Jahr 2008 (Budget 25 Mio. €) wurden 661 zulässige Anträge eingereicht, von denen 140 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 21,2%.

Im Jahr 2007 (24 Mio. €) wurden 532 zulässige Anträge eingereicht, von denen 131 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 23%.

Die Erfolgsquoten können von einem Bewerbungsaufruf zum nächsten teilweise erheblich abweichen. Daher sind die genannten Zahlen nur unter Vorbehalt zu bewerten.