International Outgoing Fellowships for Career Development (IOF) 

Ziel der Maßnahme

"International Outgoing Fellowships for Career Development" unterstützen die Laufbahnentwicklung individueller europäischer Forscherinnen und Forscher durch die Möglichkeit, zusätzliche Forschungskompetenzen außerhalb Europas zu erwerben und dieses Wissen in ihre weiteren Karrierewege in Europa einzubringen. 

Teilnehmende Forscherinnen und Forscher

Eine Bewerbung ist ausschließlich für so genannte "experienced researchers" möglich. Da die Maßnahme auf lebenslanges Lernen und Laufbahnentwicklung ausgerichtet ist, sind insbesondere Forscherinnen und Forscher mit weiterer Forschungserfahrung angesprochen. 

Teilnehmende Einrichtungen

Beteiligt sind an der Maßnahme eine Einrichtung in einem Drittstaat und eine Einrichtung in einem Mitglied- oder Assoziierten Staat. Unterteilt ist der Aufenthalt in eine ein- bis zweijährige Forschungsphase im Drittstaat und eine einjährige Rückkehrphase in die Einrichtung im Mitglied- oder Assoziierten Staat. Die Rückkehrphase in Europa ist sowohl verpflichtend als auch Teil der Förderung. Die Einrichtung, an der die Rückkehrphase in Europa durchgeführt wird, kann in jedem Mitglied- oder Assoziierten Staat angesiedelt sein, inklusive des Heimatlands der Forscherin/des Forschers. 

Mobilitätsregeln 

Die Maßnahme steht Forscherinnen und Forschern mit der Nationalität eines Mitglied- oder Assoziierten Staates offen. Auch Forschende mit der Nationalität eines Drittstaates können sich bewerben, wenn sie zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses seit mindestens fünf Jahren in einem Mitglied- oder Assoziierten Staat ansässig und tätig waren. Die Forscherin/der Forscher darf zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist des jeweiligen Bewerbungsaufrufs nicht mehr als zwölf Monate in den letzten drei Jahren im Land der außereuropäischen Gasteinrichtung ansässig oder tätig gewesen sein. Für die Rückkehrphase gilt diese Regelung nicht.

Laufzeit der Förderung

Unterstützt werden Vorhaben von zwei bis drei Jahren Länge, die einen ein- bis zweijährigen Forschungsaufenthalt an einer Einrichtung in einem Drittstaat, gefolgt von einer einjährigen Rückkehrphase an einer Einrichtung in einem Mitglied- oder Assoziierten Staat, umfassen.

Finanzieller Rahmen

Unterstützt wird die Forscherin/der Forscher durch ein monatliches Grundgehalt und eine Mobilitätspauschale sowie weitere Zahlungen für Forschungsmittel.
Die Gasteinrichtungen erhalten einen Zuschuss für indirekte Kosten. Die genauen Beträge sind in Anhang 3 des Arbeitsprogramms Menschen aufgelistet.

Bewerbung

Die Antragstellung erfolgt gemeinsam durch die Rückkehreinrichtung in Europa, die Gasteinrichtung außerhalb Europas und die individuelle Forscherin/den individuellen Forscher. Vertragspartner der EU im Erfolgsfall ist die Rückkehreinrichtung in Europa. 

Bewerbungsaufruf

Der Bewerbungsaufruf für die "International Outgoing Fellowships for Career Development" wurde am 14. März 2013 veröffentlicht. Bewerbungsschluss war der 14. August 2013.

Erfolgsquoten früherer Bewerbungsaufrufe

Im Jahr 2013 (Budget 44,5 Mio. €) wurden 1.207 zulässige Anträge eingereicht, von denen 152 zur Förderung vorgesehen sind. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 12,6 %.

Im Jahr 2012 (Budget 40 Mio. €) wurden 955 zulässige Anträge eingereicht, von denen 157 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 16,4 %.

Im Jahr 2011 (Budget 40 Mio. €) wurden 856 zulässige Anträge eingereicht, von denen 164 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 19,2%.

Im Jahr 2010 (Budget 28 Mio. €) wurden 730 zulässige Anträge eingereicht, von denen 120 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 16,4%.

Im Jahr 2009 (Budget 28 Mio. €) wurden 590 zulässige Anträge eingereicht, von denen 120 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 20%.

Im Jahr 2008 (Budget 25 Mio. €) wurden 441 zulässige Anträge eingereicht, von denen 110 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 25%.

Im Jahr 2007 (Budget 24 Mio. €) wurden 332 zulässige Anträge eingereicht, von denen 100 zur Förderung vorgesehen waren. Dies ergibt insgesamt eine Erfolgsquote von 30%.

Die Erfolgsquoten können von einem Bewerbungsaufruf zum nächsten teilweise erheblich abweichen. Daher sind die genannten Zahlen nur unter Vorbehalt zu bewerten.