Newsletter 3/2009

Humboldt-Ranking: Welche sind die international attraktivsten Universitäten Deutschlands?

München führt bei den Lebens- und Naturwissenschaften, Darmstadt liegt an der Spitze in den Ingenieur-, Berlin in den Geisteswissenschaften.

Naturwissenschaften (2004 bis 2008)
Naturwissenschaften
(2004 bis 2008)

Grafik: Humboldt-Stiftung
 
Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften (2004 bis 2008)
Geistes-, Rechts- und
Sozialwissenschaften
(2004 bis 2008)

Grafik: Humboldt-Stiftung
 
Lebenswissenschaften (2004-2008)
Lebenswissenschaften
(2004 bis 2008)

Grafik: Humboldt-Stiftung
 
Ingenieurwissenschaften (2004 bis 2008)
Ingenieurwissenschaften
(2004 bis 2008)

Grafik: Humboldt-Stiftung

Welche sind die deutschen Top-Adressen für ausländische Spitzenwissenschaftler? Das Humboldt-Ranking zählt die Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen. In den Jahren 2004 bis 2008 gab es insgesamt 5.128 langfristige Forschungsaufenthalte von Humboldtianern in Deutschland.

Bei den Naturwissenschaften ist die Technische Universität München Spitzenreiter mit 105 Aufenthalten. Die Universität München belegt Rang zwei (99 Aufenthalte), auf dem dritten Platz liegt die Universität Heidelberg (86 Aufenthalte).

In den Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften entschieden sich die meisten Humboldtianer für die Freie Universität Berlin (125 Aufenthalte) gefolgt von der Humboldt-Universität Berlin (120 Aufenthalte) und der Universität München (109 Aufenthalte).

In den Lebenswissenschaften liegt die Universität München in Führung (38 Aufenthalte), ihr folgen die Technische Universität München (29 Aufenthalte) und die Universität Freiburg (26 Aufenthalte).

Beliebtester Gastgeber in den Ingenieurwissenschaften ist die Technische Universität Darmstadt (37 Aufenthalte) vor der RWTH Aachen, die sich den zweiten Platz mit der Universität Stuttgart teilt (beide 29 Aufenthalte).

Hinter jedem Aufenthalt steht die Entscheidung für einen Gastgeber und Kooperationspartner in Deutschland und eine Aussage: Darüber, wie attraktiv Deutschland generell für Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland ist. Darüber, in welchen Fachbereichen die deutsche Forschung so gut ist, dass sie im internationalen Wettbewerb vorne liegt. Und darüber, welche Wissenschaftler in Deutschland intensive internationale Kontakte pflegen. Denn Humboldtianer suchen sich ihren Gastgeber selbst und entscheiden aufgrund seiner wissenschaftlichen Qualität und internationalen Sichtbarkeit. Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist darum ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation.