Neues aus der Stiftung

Humboldtianer erhält Kyoto-Preis für Grundlagenforschung

Humboldt-Forschungsstipendiat László Lovász wird für besondere Verdienste um die Mathematik ausgezeichnet.

László Lovász
László Lovász
Foto: Inamori Foundation

Der ungarische Mathematiker László Lovász hat den diesjährigen Kyoto-Preis für Grundlagenforschung erhalten. László Lovász, geboren 1948, ist Professor am Institut für Informatik der Eötvös Loránd University in Budapest. Er erhält den mit 50 Millionen Yen (rund 450 000 Euro) dotierten Preis für seine herausragenden Beiträge, mit denen er sich um die mathematischen Wissenschaften verdient gemacht hat, so das Preis-Komitee. In seiner Forschungsarbeit habe der 62-Jährige eine Verbindung zwischen den verschiedenen Disziplinen der Mathematik hergestellt.

László Lovász forschte in den Jahren 1984 bis 1985 zwölf Monate lang mit einem Humboldt-Forschungsstipendium am Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik der Universität Bonn bei Bernhard Korte.

Der Kyoto-Preis wird jährlich in den drei Kategorien Grundlagenforschung, Hochtechnologie sowie Kunst und Philosophie vergeben. Der Preis für Hochtechnologie ging in diesem Jahr an den japanischen Arzt und Stammzellpionier Shinya Yamanaka, der südafrikanische Künstler William Kentridge wurde mit dem Preis für Kunst und Philosophie ausgezeichnet.

Der 1984 von Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera, ins Leben gerufene Kyoto-Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen in Kultur und Wissenschaft. Er wird alljährlich durch die Inamori-Stiftung vergeben.


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