Nachrichten aus der Stiftung

Neues Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Brasilien eröffnet

Am 14. Februar 2012 eröffnete Außenminister Guido Westerwelle vor über 200 Gästen das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus in São Paulo, Brasilien. Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Margret Wintermantel, und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, begleiteten Westerwelle auf seiner Reise. Die Humboldt-Stiftung, der DAAD sowie andere Wissenschaftsorganisationen und Universitäten richten in dem neu eröffneten Haus Vertretungen ein.

Die Einrichtung hat die Aufgabe, den wissenschaftlich-technologischen Austausch mit Partnern in Brasilien zu vertiefen und Interesse für den Forschungs-, Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland zu wecken. Bildung, Ausbildung und Forschung seien die wichtigsten Ressourcen in der Globalisierung und die „Außenwissenschaftspolitik“ ein zentraler Pfeiler deutscher Außenpolitik, sagte Westerwelle bei der Eröffnung. „Der eigentliche Rohstoff, der die Globalisierung entscheiden wird, liegt nicht unter unseren Füßen, sondern zwischen unseren Ohren.“ Für die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung sei Brasilien das wichtigste Partnerland in Lateinamerika, die pulsierende Weltmetropole São Paulo der ideale Standort für das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus.

Neben dem DAAD und der Alexander von Humboldt-Stiftung ist auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Büros vertreten, mehrere Universitäten (FU Berlin, Bochum, Duisburg-Essen, Münster), Technische Universitäten (München, Dortmund) und Fachhochschulen (UAS7) sind mit Einzel-Vertretungen oder Konsortien vor Ort.

Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo ist das sechste seiner Art. Weitere Häuser, die schon eröffnet wurden oder noch im Aufbau sind, sind in New York, Moskau, Neu Delhi, Tokio und Kairo.


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