Nachrichten aus der Stiftung

Max-Planck-Forschungspreis 2007 verliehen

Der mit insgesamt 1,5 Millionen Euro dotierte Max-Planck- Forschungspreis 2007 wurde am 19. November durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, im Bonner Forschungszentrum caesar verliehen. Preisträger sind der irische Neurowissenschaftler und Humboldt-Forschungspreisträger Raymond Dolan sowie der deutsche Neurophysiologe Hans- Christian Pape. Sie wurden ausgezeichnet für ihre Forschung auf dem Gebiet Neuromodulation und Verhalten.

v.l.n.r. Wolfgang Frühwald, Präsident der Humboldt-Stiftung, Preisträger Ray Dolan, Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Preisträger Hans-Christian Pape und Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
v.l.n.r. Wolfgang Frühwald, Präsident
der Humboldt-Stiftung, Preisträger
Ray Dolan, Annette Schavan,
Bundesministerin für Bildung und
Forschung, Preisträger Hans-Christian
Pape und Peter Gruss, Präsident
der Max-Planck-Gesellschaft

Foto: Eric Lichtenscheidt

Ray Dolan, Professor für Neuropsychiatrie am University College London, ist einer der Pioniere der modernen Neuroverhaltensforschung, die mit bildgebenden Verfahren kognitive Abläufe im Gehirn und ihr Zusammenspiel mit Emotionen und Verhalten untersucht. Hans-Christian Pape ist Direktor des Instituts für Physiologie I an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der neurophysiologischen Grundlagen des Verhaltens. Er hat molekulare und zelluläre Grundlagen von Furcht und Furchtgedächtnis sowie die Prozesse der Regulation von Wachheit und Schlaf bei Tieren erforscht.

Der Max-Planck-Forschungspreis, der internationale Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stift ung und der Max-Planck- Gesellschaft , wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Ausgezeichnet werden jeweils ein in Deutschland und ein im Ausland tätiger Forscher, die bereits international anerkannt sind und von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen erwartet werden.


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