Nachrichten aus der Stiftung

Karrierestufenmodell ersetzt Altersgrenzen

Der Vorstand der Humboldt-Stift ung hat auf seiner Sitzung im Dezember 2006 beschlossen, die derzeitigen Altersgrenzen bei der Vergabe von Stipendien und Preisen durch ein Karrierestufenmodell zu ersetzen. Im August 2007 wird das neue Modell eingeführt. Erreicht werden sollen eine höhere Flexibilität und zielgruppengenaue Förderangebote, die zu der individuellen Karrieresituation des einzelnen Bewerbers oder Nominierten passen, gleichgültig ob er als junger Postdoktorand am Beginn seiner wissenschaft lichen Karriere steht, ob er bereits als erfahrener Wissenschaft ler etabliert ist oder sogar zur Weltspitze in seinem Fach gehört.

Auch die Förderleistungen werden angepasst. So werden Postdoktoranden längerfristige Gastaufenthalte beantragen können, um Planungssicherheit für ihre Forschungsprojekte zu haben. Für erfahrene Wissenschaft ler steht dagegen die Flexibilität im Vordergrund, weshalb sie die Möglichkeit haben sollen, ihren Aufenthalt in bis zu drei Tranchen zu teilen. So können auch Nachwuchsgruppenleiter oder frisch berufene Professoren die Forschungsstipendien nutzen, um internationale Kooperationen mit Partnern in Deutschland aufzubauen, ohne ihre eigene Stellung aufgeben zu müssen oder auf großzügige Beurlaubungsregelungen ihrer Heimatinstitutionen angewiesen zu sein.

Die Neugestaltung soll die Programme der Stift ung attraktiver machen und im zunehmenden internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe die hohe Qualität des weltweiten Humboldt-Netzes sichern.


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