Nachrichten aus der Stiftung

Bochum, Bonn und Marburg gewinnen Wettbewerb der Humboldt-Stiftung für weltoffene Universitäten

Die Universitäten Bochum, Bonn und Marburg sind die Gewinner des Welcome Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland, den die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Frühjahr gestartet hatten. Sie setzten sich in einem Feld von 32 Bewerbern durch. Die Universitäten Bayreuth und Braunschweig erhalten Belobigungen.

Welcome Centres
Foto: Humboldt-Stiftung

Ausgezeichnet werden Hochschulen, die mit innovativen Konzepten dafür sorgen, dass sich internationale Forscherinnen und Forscher in Deutschland willkommen fühlen und sich unter besten äußeren Bedingungen ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Die drei ausgewählten Universitäten werden als "Welcome Centres für international mobile Forscher" ausgezeichnet und erhalten jeweils bis zu 125.000 Euro zur Verwirklichung ihrer Ideen. Die Preisverleihung und die Vorstellung einer Publikation mit den besten Ideen wird am 25. Januar 2007 in Berlin stattfinden.

Mit dem Wettbewerb soll ein Impuls für die Internationalisierung der deutschen Universitäten gegeben und Internationalität als Gütesiegel für wissenschaftliche Exzellenz gestärkt werden. "Zu einer wirklich exzellenten Universität gehört, dass sie international attraktiv ist und dass sich ausländische Forscher an ihr willkommen fühlen und gut betreut werden", sagte der Vorsitzende der Auswahl-Jury und Präsident der Humboldt-Stiftung Professor Dr. Wolfgang Frühwald.

Zu den für die individuelle Betreuung der Wissenschaftler geplanten Maßnahmen gehören ein Abholservice am Flughafen und Empfang beim Rektor, die Unterstützung bei der Wohnungssuche und bei Behördengängen, eine Integrationshilfe für die mitreisende Familie, die Jobsuche für die begleitenden Partner, das Angebot von Sprachkursen, die Vernetzung mit Forscherkollegen sowie die Zusammenarbeit mit Personalberatungsagenturen für aus dem Ausland zurückkehrende Wissenschaftler und vieles mehr.


Beitrag kommentieren

Wenn Sie Humboldtianer sind und sich eingeloggt haben, können Sie diesen Beitrag oder die Kommentare andere Humboldtianer kommentieren. (Bitte lesen Sie zunächst den Kommentarleitfaden)

Kommentarleitfaden

Humboldtianer haben nach dem Login die Möglichkeit, sich mit den Beiträgen des Humboldt Kosmos auseinanderzusetzen und eigene Kommentare von bis zu 1.000 Zeichen Länge in deutscher und englischer Sprache zu veröffentlichen. Im Falle der Veröffentlichung erscheint Ihr Kommentar unter Ihrem Namen.

Jeder Kommentar wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, es sei denn es bestehen hiergegen rechtliche oder inhaltliche Bedenken. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nötigenfalls zu kürzen und zu bearbeiten. Bitte bedenken Sie, dass veröffentlichte Kommentare von jedermann im Internet eingesehen und von Suchmaschinen aufgefunden werden können.