Nachrichten aus der Stiftung

Vereinfachtes Nominierungsverfahren für Humboldt-Forschungspreise

Um die Nominierung potenzieller Forschungspreisträger künftig einfacher zu gestalten, hat die Humboldt-Stiftung ihr Ausschreibungsverfahren für die Humboldt-Forschungspreise überarbeitet.

Professor Dr. Wolfgang Frühwald, Präsident der Humboldt-Stiftung, mit dem kanadischen Humboldt-Forschungspreisträger Professor Dr. David Reginald Bundle
Professor Dr. Wolfgang Frühwald,
Präsident der Humboldt-Stiftung,
mit dem kanadischen Humboldt-
Forschungspreisträger Professor
Dr. David Reginald Bundle
Foto: Humboldt-Stiftung

Eine klarere Zielgruppendefinition soll die qualitativen und formalen Voraussetzungen für eine Erfolg versprechende Nominierung transparenter machen. Bei der Auswahl der Preisträger steht das bisherige Gesamtschaffen im Mittelpunkt. Nominiert werden können führende Forscherpersönlichkeiten, deren grundlegende Entdeckungen, neue Theorien oder Erkenntnisse das eigene Fachgebiet auch über den engeren Arbeitsbereich hinaus nachhaltig geprägt haben und von denen auch in Zukunft weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen erwartet werden können.

Der bürokratische Aufwand für die Nominierenden soll durch eine Reduzierung der Nominierungsunterlagen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Lediglich die Informationen, die für eine sachgerechte Entscheidung des Auswahlausschusses erforderlich sind, werden eingefordert. Auf eine vorherige Abstimmung zwischen dem Nominierenden und Nominierten soll im günstigsten Fall verzichtet werden können.


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