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Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis

Für den Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen außereuropäischen Ländern, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben und deren bisherige Erfolge in der angewandten Forschung bereits zu ihrer Anerkennung als international herausragende Fachwissenschaftler geführt haben, nominiert werden. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen.  

Die Preisträger werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbstgewählte Forschungsvorhaben in Kooperation mit Fachkollegen in Deutschland für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr an einem der Fraunhofer-Institute in Deutschland durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden.

Die Humboldt-Stiftung und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. verleihen gemeinsam jährlich bis zu drei Fraunhofer-Bessel-Forschungspreise.

Die Nominierung erfolgt durch die Institutsleiter oder durch leitende Wissenschaftler an den Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Weitere wichtige Hinweise

Weitere Informationen

  1. Internationale Anerkennung des Nominierten als herausragender Fachwissenschaftler in der angewandten Forschung (z. B. Auszeichnungen, positive Resonanz auf Veröffentlichungen, etc.);
  2. Erwartungen hinsichtlich weiterer wissenschaftlicher Spitzenleistungen, die das Fachgebiets nachhaltig prägen könnten;
  3. Abschluss der Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren;
  4. Lebens-/Arbeitsmittelpunkt des Nominierten außerhalb Europas;
  5. Nominierung durch einen Leiter oder leitenden Wissenschaftler eines Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft;
  6. Ausführliche gutachterliche Stellungnahmen der nominierenden Wissenschaftler;
  7. Zwei Referenzgutachten wichtiger internationaler und eins vom deutschen Kooperationspartner bzw. Wissenschaftler;
  8. Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass bei Nominierung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden.
Nominierungen können jederzeit unter folgender Adresse eingereicht werden:

 

Alexander von Humboldt-Stiftung, Auswahlabteilung,
Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Deutschland

Die Auswahlsitzungen finden zweimal jährlich statt – derzeit jeweils zu Beginn des Frühjahrs und im frühen Herbst. Die Bearbeitung der Nominierung nimmt in der Regel bis zu sechs Monaten in Anspruch. Nominierungen sollten daher rechtzeitig vor der angestrebten Auswahlsitzung eingereicht werden.

Es ist die Aufgabe des Nominierenden, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Falls Anträge nicht komplett übersandt werden, ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Die zusätzlich zu den Antragsunterlagen erforderlichen vertraulichen Stellungnahmen der Referenzgutachter können von den Gutachtern bereits parallel zum Antrag direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden. Anschließend beurteilen unabhängige Fachgutachter die Anträge.

Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Wissenschaftlern aller Fachrichtungen entscheidet abschließend über die vorliegenden Anträge. Hierbei stehen die Nominierungen in einem internationalen Wettbewerb, bei dem es keine Quoten für Länder oder Fachgebiete gibt. Der Ausschuss trifft seine Entscheidung ausschließlich auf der Basis der wissenschaftlichen Qualifikation der vorgeschlagenen Wissenschaftler.

Die Benachrichtigung der Nominierenden über die Auswahlentscheidung erfolgt unmittelbar nach der Auswahlsitzung.

Bitte verwenden Sie für die Nominierung eines Wissenschaftlers ausschließlich die hier zum Download bereitgestellten Unterlagen.

 

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Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem Preisgeld zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an Sprachkursen.

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Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem ersten Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

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