20. März 2018

Abelpreis 2018 geht an Humboldtianer

Robert P. Langlands erhält einen der wichtigsten internationalen Forschungspreise für Mathematik

Die Alexander von Humboldt-Stiftung gratuliert ihrem Humboldt-Forschungspreisträger Robert P. Langlands zum Gewinn des mit rund 620.000 Euro dotierten Abelpreises 2018, den er am 22. Mai aus den Händen des norwegischen Königs Harald in Oslo entgegennehmen wird. Ausgezeichnet wird Langlands für sein visionäres Programm mit Vermutungen zur Verknüpfung von Darstellungstheorie und Zahlentheorie, so die Norwegische Akademie der Wissenschaften, die den Preis vergibt.

Robert P. Langlands forschte und lehrte an der Princeton University, in Yale und an der University of California in Berkeley und ist aktuell Professor Emeritus am Institute for Advanced Study in Princeton, USA. Er wurde mit zahlreichen Forschungspreisen ausgezeichnet, darunter auch der Wolf Prize in Mathematics 1996, der mit dem Abelpreis zu den wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Mathematik zählt. Langlands ist unter anderem Mitglied der Royal Society in London und der American Mathematical Society.

Schon 1982 erhielt er den Humboldt-Forschungspreis für seine bisherigen grundlegenden Erkenntnisse und verbrachte daraufhin mehrere Forschungsaufenthalte in Deutschland bei seinem Kollegen Michael Rapoport, damals noch Professor an der Universität Heidelberg. Langlands fungierte später auch als Humboldt-Gastgeber für deutsche Forschungsstipendiaten in den USA.

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