15. November 2018

Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft in Berlin

Das International Advisory Board der Humboldt-Stiftung traf sich vom 11. bis 12. November in Berlin mit weiteren internationalen und deutschen Wissenschaftsexperten, um Fragen der Wissenschaftsfreiheit zu diskutieren.

12. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft in Berlin (Foto: Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer

Zu den Gästen der Konferenz „Academic Freedom and Responsibility Toward Society – Who Decides What Science We Do?” gehörten Pierre Haski, Präsident von Reporters sans frontières, und Catharine Stimpson, die Vorsitzende des Scholars At Risk Network Boards, die den Zusammenhang von Medienfreiheit und Wissenschaftsfreiheit betonten.
Die Teilnehmer diskutierten über politische Entwicklungen, die die Freiheit und pluralistische Meinungsbildung in vielen Ländern unter Druck setzen und vielerorts auch die Freiheit der Wissenschaft bedrohen. Der Präsident der Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape betonte die Wichtigkeit eines Austauschs über die Wissenschaft hinaus in diesem Zusammenhang. „Wir können unsere akademische Freiheit nur dann langfristig sichern, wenn wir in einen Dialog mit der Gesellschaft treten, offen für berechtigte Kritik und Fragen, auch von Laien, bleiben und weiter darüber diskutieren, welche Rolle Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft spielen sollen.“

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