19. Dezember 2018

Sofja Kovalevskaja-Preise verliehen

Fünf internationale Forschertalente erhielten die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Preise. Die Nachwuchswissenschaftler forschen künftig in Berlin, Bochum, Freiburg, Saarbrücken und Würzburg.

5 Preisträger erhalten den Preis am 22.11. in Berlin
Aydan Bulut-Karslioglu, Kenji Fukushima, Milica Gašić, Hitoshi Omori und Fritz Renner (von li. oben nach re. unten) erhielten die Preise am 22. November in Berlin.

Insgesamt fünf Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus dem Ausland erhielten in diesem Jahr die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Hans-Christian Pape, Präsident der Humboldt-Stiftung, überreichten die Preise im November bei einem Festakt in Berlin.

Mit dem Preisgeld können die zwei Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Die Auszeichnung ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die jungen Forschertalente erhalten durch den Preis in einer außergewöhnlich frühen Karrierephase Risikokapital für innovative Projekte und damit die Chance, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind

  • Aydan Bulut-Karslioglu, Molekuarbiologie (Epigenetik und Metabolomik), kommt von der University of California, San Francisco, USA an das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Berlin
  • Kenji Fukushima, Evolutionsbiologie (Evolution fleischfressender Pflanzen), kommt von der University of Colorado Denver, USA, an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Milica Gašić, Künstliche Intelligenz, Bild- und Sprachverarbeitung (Interaktion zwischen Mensch und Maschine), kommt von der University of Cambridge, Vereinigtes Königreich, an die Universität des Saarlandes
  • Hitoshi Omori, Theoretische Philosophie (Parakonsistente Logik), kommt vom Japan Advanced Institute of Science and Technology an die Ruhr-Universität Bochum
  • Fritz Renner, Klinische Psychologie (Depressionsforschung), kommt von der University of Cambridge, Vereinigtes Königreich, an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Astrophysikerin Paola Pinilla ist ebenfalls Kovalevskaja-Preisträgerin 2018. Sie wird die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt entgegennehmen.

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