16. September 2019

250 Jahre Alexander von Humboldt: Enno Aufderheide zur Bedeutung des Naturforschers

Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt geboren. „Er war der erste, der über Kontinente hinweg das Wissen vernetzt hat“, sagt der Generalsekretär der Humboldt-Stiftung zur Bedeutung des Forschers, der am 14. September 1769 zur Welt kam. Nach diesem Vorbild sei es noch heute das Ziel der Stiftung, lebenslange Netzwerke zwischen Forschenden aus aller Welt zu schaffen.

Unterzeichnung des Memorandum of Understanding

In einem Interview des NDR-Hörfunks erläutert Aufderheide, wer der wagemutige Naturwissenschaftler und Menschenfreund war, nach dem zahllose Pflanzen, Tierarten, Universitäten, Straßen und Institutionen benannt sind, und beleuchtet, wie sich Humboldt im Laufe seines Lebens verändert hat.

Besonders für die Umweltbewegung sei Humboldt ein Vorreiter gewesen. So habe er immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass menschliche Aktivitäten das Klima veränderten. Damals sei dies noch auf das regionale Klima bezogen gewesen, aber Humboldt habe damit bereits eine Grundlage für das heutige Verständnis des globalen Klimawandels gelegt.

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