Neue Bewerbungsrunde für Internationale Klimaschutzstipendien

Junge Führungskräfte aus Schwellen- und Entwicklungsländern können sich ab sofort um ein Internationales Klimaschutzstipendium bewerben. Bewerbungen sind bis zum 1. März 2020 möglich.

Bis zu 20 junge Klimaexpertinnen und -experten aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern, die bereits über erste Berufs- und Führungserfahrung in diesem Feld verfügen, können in der nächsten Runde gefördert werden. Die Bewerberinnen und Bewerber können sich mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen, gesundheitsbezogenen oder gesellschaftlichen Fragestellungen des Klimawandels beschäftigen.

Gemeinsam mit einer Gastgeberin oder einem Gastgeber werden sie in Deutschland für ein Jahr an einem eigenen forschungsnahen Projekt im Bereich Klimaschutz arbeiten. Stipendienbeginn ist der 1. März 2021. Die Stipendien werden aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert.

Von Rechtswissenschaften bis Bioverfahrenstechnik

Die 2019 ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten des Internationalen Klimaschutzstipendiums. (Foto: Humboldt-Stiftung/Michael Jordan)

Bei der diesjährigen Auswahlrunde im September wurden acht Stipendiatinnen und 13 Stipendiaten ausgewählt, die im kommenden März ihren Aufenthalt in Deutschland beginnen.

Das Stipendium bringt diesmal Fachleute unter anderem aus der Politikwissenschaft, den Rechtswissenschaften, der Hydrogeologie, der Tierökologie, dem Städtebau und der Bioverfahrenstechnik zusammen. Neben ihrer eigenen Forschung werden sie gemeinsam deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich Klimaschutz besuchen. Die jungen Nachwuchsführungskräfte kommen aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

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