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Max-Planck-Forschungspreis

Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationen, von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen - auch mit Hilfe des Preises - zu erwarten sind, können für den Max-Planck-Forschungspreis nominiert werden.

Der gemeinsame Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft wird im jährlichen Wechsel in Teilgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften und der Geisteswissenschaften ausgeschrieben.

Der Max-Planck-Forschungspreis 2011 wird im Bereich der Ingenieurwissenschaften auf dem Gebiet der Intelligenten Systeme ausgeschrieben.

Nominierungsfrist: 20. Oktober 2010

Intelligente Systeme integrieren Informationsgewinnung und -verarbeitung sowie zielorientiertes Handeln auch bei unscharfen Randbedingungen. Die ingenieurwissenschaftliche Forschung an intelligenten Systemen befasst sich unter anderem damit, rationale bzw. menschliche Verstandesleistungen und Handlungsweisen für künstliche unbelebte oder auch bio-hybride Systeme maschinell verfügbar zu machen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft verleihen jährlich zwei Preise an jeweils einen in Deutschland tätigen und an einen im Ausland tätigen Forscher.

Die Nominierung erfolgt durch Rektoren/Präsidenten von Hochschulen sowie Leitern von Forschungseinrichtungen in Deutschland (s. Liste der Nominierungsberechtigten). Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist in der Regel mit jeweils 750.000 Euro dotiert, die dem Preisträger über einen Zeitraum von drei bis zu maximal fünf Jahren für Forschungen eigener Wahl zur Verfügung stehen.

Weitere wichtige Hinweise

Weitere Informationen

  1. Internationale Anerkennung des Nominierten als herausragend qualifizierter Wissenschaftler (z. B. Auszeichnungen, positive Resonanz auf Veröffentlichungen, etc.);
  2. Erwartungen hinsichtlich weiterer wissenschaftlicher Spitzenleistungen im Rahmen internationaler Kooperationen, auch mit Hilfe des Preises;
  3. Nominierung durch eine vorschlagsberechtigte Persönlichkeit (zur Liste der Nominierungsberechtigten: Informationen für Nominierende);
  4. Ausführliche gutachterliche Stellungnahme des Nominierenden und, falls dieser fachfern ist, eines fachnahen Wissenschaftlers an einer Forschungseinrichtung in Deutschland;
  5. Referenzgutachten wichtiger internationaler und deutscher Kooperationspartner bzw. Wissenschaftler;
  6. Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass bei Nominierung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden.
Nominierungen können bis zum 20. Oktober 2010 eingereicht werden.


Diese Eingangsfrist gilt nicht als Ausschlussfrist; verspätet eingehende oder unvollständige Nominierungen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Die Auswahlsitzung findet im Frühjahr 2011 statt. Die Begutachtung nimmt 4 - 6 Monate in Anspruch.

Es ist die Aufgabe des Nominierenden, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Die zusätzlich zu den Antragsunterlagen erforderlichen vertraulichen Stellungnahmen der Referenzgutachter können von den Gutachtern bereits parallel zum Antrag direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden.

Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Fachwissenschaftlern entscheidet abschließend über die vorliegenden Anträge. Der Ausschuss trifft seine Entscheidung ausschließlich auf der Basis der wissenschaftlichen Qualifikation der vorgeschlagenen Wissenschaftler.

Die Benachrichtigung der Nominierenden über die Auswahlentscheidung erfolgt unmittelbar nach der Auswahlsitzung.

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Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem Preisgeld zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an Sprachkursen.

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Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem ersten Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

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