Den eigenen Forschungshorizont erweitern

Bei den Frontiers of Research Symposien treffen Forschende aus unterschiedlichen Ländern und Fächern zusammen. Das Ziel: Ungewöhnliche Diskussionen und Kontakte fördern. Eine aktuelle Evaluation zeigt, dass das Konzept aufgeht.

 

Verleihung des Zertifikats
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des fünften Turkish-German Frontiers of Social Science Symposium 2019 in Leipzig (Foto: Humboldt-Stiftung)

 

Die bi- und trinationalen Frontiers of Research Symposien bringen hervorragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und den Vereinigten Staaten, Japan, Großbritannien, China, Indien, Israel, Brasilien und der Türkei zusammen. Die viertägigen Symposien sollen einen interdisziplinären, fachlich hochwertigen und interkulturellen Austausch ermöglichen. Dazu stellen Teilnehmende aus verschiedenen Disziplinen ihre Forschungen vor. Sie diskutieren die eigene Arbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus anderen Fachrichtungen und ordnen sie in aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen ein.

Vielfältige Aktivitäten machen Symposien erfolgreich

Eine Evaluation bestätigt nun, dass dieses Konzept erfolgreich ist. Die unterschiedlichen Programmaktivitäten der Symposien ergänzen sich gegenseitig und führen in ihrer Gesamtheit zu einem sehr gut funktionierenden Format. Das besagt der Bericht der Agentur evalux aus Berlin, die die Wirkung der Symposien im Auftrag der Humboldt-Stiftung untersucht hat.

Ungewöhnlicher Austausch – gerne auch langfristig

Besonders positiv wird bewertet, dass die Symposien die Gelegenheit für interdisziplinäre und interkulturelle Diskussionen bieten. So können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den eigenen Horizont erweitern und sich mit Themen, die nicht unmittelbar in ihrem Forschungsfokus stehen, auseinandersetzen.

Die Evaluation zeigt darüber hinaus, dass die Forschenden ein Interesse daran haben, mit anderen Teilnehmenden dauerhaft in Kontakt zu bleiben. Nach Meinung der Evaluationsagentur hat das Programm somit das Potential, das Humboldt-Netzwerk zu stärken und eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Symposien wird empfohlen.

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