Nachrichten aus der Stiftung

Welcome Centres: Neue Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten

Welcome Centres Visual
Grafik: Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft starten die zweite Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten. Wieder werden Universitäten gesucht, die mit neuen und originellen Ideen Forschern aus dem Ausland das Leben in Deutschland erleichtern wollen. Die Wissenschaftler sollen sich willkommen fühlen und sich unter besten äußeren Bedingungen ganz auf ihre Arbeit konzentrieren können. Die drei Universitäten mit den besten Konzepten werden als „Welcome Centres für international mobile Forscher“ ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils bis zu 125.000 Euro zur Verwirklichung ihrer Ideen.

Der Wettbewerb versteht sich als „Exzellenzinitiative für die weichen Standortfaktoren“ und will Universitäten dazu anregen, die Unterstützung international mobiler Wissenschaftler als ein Marketinginstrument im harten Wettbewerb um die besten Köpfe und als Teil ihrer Internationalisierungsstrategie zu sehen.

Gefragte Hilfen sind zum Beispiel zentrale Ansprechpartner im Vorfeld eines Deutschlandaufenthalts oder praktische Unterstützung vor Ort – bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen oder bei der Vermittlung von sozialen Kontakten. Auch die Ansprüche von Doppelkarrierepaaren spielen eine immer größere Rolle, da die beruflichen Chancen für den Partner ein wichtiges Kriterium für Standortentscheidungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind.

2006 hatte sich fast die Hälfte der Universitäten in Deutschland an der Ausschreibung beteiligt. Gewonnen hatten damals die Universitäten Bochum, Bonn und Marburg. Doch auch ohne Auszeichnung nahmen einige Hochschulen den Wettbewerb zum Anlass, ihre Ideen zu verwirklichen und Elemente eines Welcome Centre einzurichten.

Die Auswahl der drei besten Konzepte soll Ende Oktober 2008 erfolgen.


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