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Internationale Klimaschutzstipendien

Die Internationalen Klimaschutzstipendien ermöglichen Nachwuchsführungskräften einen einjährigen Aufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines forschungsnahen Projekts eigener Wahl. Bewerben Sie sich, wenn Sie als Nachwuchsführungskraft aus einem außereuropäischen Schwellen- oder Entwicklungsland (s. Länderliste) im Themenfeld Klima- und Ressourcenschutz in Ihrem Land in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tätig sind. Bewerber müssen ein klar erkennbares Führungspotential durch erste Tätigkeiten als Führungskraft oder durch einschlägige Referenzen belegen und ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes erstes Hochschulstudium (Bachelor oder vergleichbarer akademischer Abschluss) vorweisen. Dabei darf der erste Hochschulabschluss (Bachelor oder vergleichbarer Abschluss) zum Zeitpunkt des Stipendienbeginns (1. September 2011) nicht mehr als 12 Jahre zurückliegen. Zudem ist der Nachweis eines weiteren akademischen oder professionellen Abschlusses (Master, PhD, LL.M., MBA etc.) oder aber umfangreiche Berufserfahrung in leitender Funktion (mindestens 48 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbung) erforderlich. Darüber hinaus werden erste praktische Erfahrungen durch Beteiligung an Projekten mit Bezug zu den Themen Klima- und Ressourcenschutz erwartet. Das Stipendium wird zur Durchführung eines selbst gewählten forschungsnahen Projektvorhabens bei von den Bewerbern frei gewählten Gastgebern in Deutschland gewährt.

Das Programm, das im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird, beinhaltet einen vorbereitenden Intensiv-Sprachkurs in Deutschland, ein mehrwöchiges Einführungsseminar, eine zweiwöchige Fortbildung sowie ein Abschlusstreffen in Berlin. Diese Aktivitäten vermitteln Ihnen einen zusätzlichen Einblick in das wissenschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und politische Leben in Deutschland.

Neben Bewerbern mit einer natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung werden insbesondere auch Bewerber, die sich mit rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen des Klimawandels beschäftigen, zur Teilnahme an diesem Programm ermuntert. Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 20 Internationale Klimaschutzstipendien für künftige Führungskräfte aus den genannten Ländern. Das Programm ist derzeit bis 2012/2013 befristet.

Bewerbungsschluss (Eingang bei der Humboldt-Stiftung): 15. Dezember 2010

Weitere wichtige Hinweise

Weitere Informationen

  1. Erster Hochschulabschluss (Bachelor oder vergleichbarer Abschluss), der bei Stipendienbeginn (1. September 2011) nicht länger als 12 Jahre zurückliegen darf;
  2. Zusätzlich ein weiterer akademischer oder professioneller Abschluss (Master, PhD, LL.M., MBA etc.) oder umfangreiche Berufserfahrung in leitender Funktion (mindestens 48 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbung) im Themenfeld Klima- und Ressourcenschutz;
  3. Erste praktische Erfahrungen (mindestens 12 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbung) durch Beteiligung an Projekten im Themenfeld Klima- und Ressourcenschutz (ggf. auch schon während des Studiums);
  4. Führungspotential, belegt durch erste Erfahrung in Führungspositionen und/oder einschlägige Referenzen;
  5. Ausführliche gutachtliche Stellungnahme einschließlich Betreuungszusage eines Gastgebers in Deutschland; Einzelheiten des geplanten Projektvorhabens müssen vor der Antragstellung mit dem vorgesehenen Gastgeber abgesprochen werden;
  6. Staatsangehörigkeit sowie Arbeits- und Lebensmittelpunkt in einem außereuropäischen Schwellen- oder Entwicklungsland (s. Länderliste);
  7. Sehr gute englische und/oder deutsche Sprachkenntnisse, belegt durch entsprechende Sprachzeugnisse; 
  8. Drei Referenzgutachten von Personen, die über den beruflichen, persönlichen und ggf. wissenschaftlichen Hintergrund sowie das Führungspotential des Bewerbers fundiert Auskunft geben können.

Interessenten, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung (oder bis kurz vor der Bewerbung) bereits mehr als 6 Monate in Deutschland oder aber mehr als 12 Monate in einem Land, das nicht auf der Länderliste verzeichnet ist, aufhalten, sollten sich vor Einsendung ihrer Bewerbungsunterlagen mit der Humboldt-Stiftung (info(at)avh.de) in Verbindung setzen, da formale Gründe gegen eine Bewerbung sprechen könnten.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum Bewerbungsschluss am 15. Dezember 2010 unter folgender Adresse eingegangen sein:

 

Alexander von Humboldt-Stiftung, Auswahlabteilung,
Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Deutschland

Es ist die Aufgabe des Bewerbers, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Die vertrauliche Stellungnahme des vorgesehenen Gastgebers in Deutschland sollte von dem Gastgeber spätestens zum Bewerbungsschluss direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden. Unmittelbar nach Eingang der Unterlagen erhalten die Bewerber eine Eingangsbestätigung. Nur fristgerecht und vollständig eingereichte Anträge können bearbeitet werden. Verspätet eingehende oder unvollständige Anträge können daher möglicherweise nicht mit in das Auswahlverfahren einbezogen werden.

Um eine möglichst schnelle Kommunikation zu gewährleisten, sollte eine E-Mail-Adresse zur Verfügung stehen, die vom Bewerber regelmäßig überprüft wird.

Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen entscheidet ein unabhängiger Auswahlausschuss voraussichtlich bis Anfang April, welche Bewerber zu einer mehrtägigen Auswahltagung in Deutschland eingeladen werden. Auf der voraussichtlich Mitte Mai durchgeführten Auswahltagung erhalten die Bewerber dann die Möglichkeit, ihr Projekt in einem Kurzvortrag dem Auswahlgremium und den Mitbewerbern darzustellen, und sich in einem Einzelinterview dem Auswahlgremium vorzustellen. Zum Abschluss der Tagung wird das Auswahlergebnis bekannt gegeben. Zusätzliche Informationen zum Auswahlverfahren finden sich auch in den FAQ auf den Internetseiten der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Weitere Informationen

Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten. Daher bieten wir Ihnen neben dem monatlichen Stipendium zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen über die Teilnahme an Sprachkursen bis hin zur Familienförderung.

Weitere Informationen

Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem Deutschlandaufenthalt halten wir eine enge Verbindung mit unseren Stipendiaten. Die Einbindung der Alumni des Internationalen Klimaschutzstipendienprogramms in das weltweite Humboldt-Netzwerk ist geplant.