27. Juni 2013, Nr. 16/2013
 


Acht Universitäten gewinnen im Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien"

Jeweils 30.000 Euro Preisgeld zur Umsetzung von Konzepten

Die Entscheidung über die Sieger im Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ der Alexander von Humboldt-Stiftung ist gefallen. In dem vom Forschungsministerium geförderten Wettbewerb wurden die besten Ideen gesucht, wie deutsche Universitäten ihre ausländischen Gastforscher für ihre Internationalisierungsstrategien nutzen können. Welche Rolle spielen die Forscherinnen und Forscher während ihres Aufenthalts und danach? Wie können die Forscher-Alumni die Sichtbarkeit ihrer deutschen Partner im Ausland erhöhen, und wie können neue Kontakte geknüpft werden? Für ihre überzeugenden Strategien werden acht Universitäten ausgezeichnet. Die Jury aus Vertretern der Humboldt-Stiftung sowie der Hochschulrektorenkonferenz hatte über zehn Bewerbungen zu entscheiden. Die ausgezeichneten Universitäten werden mit jeweils 30.000 Euro zur Umsetzung ihrer Konzepte gefördert.  


Die Gewinner-Universitäten und ihre strategischen Schwerpunkte sind:
 

  • Die Humboldt-Universität zu Berlin konzentriert sich auf Alumni aus den Universitätspartnerschaften in Schwerpunktregionen. Es soll ein „Humboldt Talent Travel Award“ angeboten werden. 
  • Die Technische Universität Berlin legt ihren Schwerpunkt auf die systematische Erfassung von Forscher-Alumni und das frühe Knüpfen von Beziehungen.
  • Die Technische Universität Dortmund bietet ihren Forscher-Alumni die Möglichkeit zur Teilnahme an Fortbildungen im Ausland an. Hierfür soll das Netzwerk der Universität genutzt werden.
  • Die Universität Göttingen will ihre Gäste besonders persönlich willkommen heißen und sieht hierfür etwa Treffen mit Göttinger Nobelpreisträgern vor. Außerdem sollen Forscher-Alumni sichtbar werden, etwa in Filmporträts.
  • Die Universität Jena konzentriert sich auf einen Fachbereich mit einem besonders hohen Internationalisierungsgrad, das Abbe Center of Photonics.
  • Die Universität Kiel will fachliche und regionale Schwerpunkte setzen, etwa in Schwellenländern.
  • Die Universität Konstanz will ein Verfahren etablieren, mit dem besonders wichtige Forscher-Alumni identifiziert und für weitere Kontakte gewonnen werden können.
  • Die Universität Stuttgart plant den Aufbau eines VIP-Forscher-Alumni-Netzwerks in China und stützt sich dabei insbesondere auf die sozialen Medien.
     

Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ist das Nachfolgeprogramm des Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ und greift noch stärker die systematische Forscher-Alumni-Arbeit auf. Er ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „Research in Germany“.

 

Weitere Informationen unter: www.forscher-alumni.de

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 49 Nobelpreisträger.

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