22. April 2014, Nr. 09/2014

Humboldt-Stiftung und TU München vereinbaren Zusammenarbeit

Neues Rekrutierungsinstrument soll exzellente junge Wissenschaftler länger an die TUM binden.

Zwei Mal im Jahr findet an der Technischen Universität München die Research Opportunities Week statt. Hier haben 50 ausgewählte Postdocs aus aller Welt fünf Tage lang die Möglichkeit, eine der führenden Universitäten Europas näher kennen zu lernen. Die vielversprechendsten Talente unter ihnen erhalten im Anschluss ein University Foundation Fellowship für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der TUM.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet diesen herausragenden Nachwuchskräften an, sich im ersten halben Jahr ihres Aufenthaltes an der TUM für ein Humboldt-Forschungsstipendium zu bewerben. Damit haben die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Falle einer Bewilligung die Möglichkeit, ihren Forschungsaufenthalt an der Universität um bis zu zwei Jahre zu verlängern.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der TUM informiert die Alexander von Humboldt-Stiftung während der Research Opportunities Week über ihre Programme. Außerdem stellt sie Kontakte zu anderen Stipendiaten sowie zum Humboldt-Netzwerk im Großraum München her und lädt hierfür am Ende der Veranstaltungswoche zum jährlichen Treffen der Humboldtianer und ihrer wissenschaftlichen Gastgeber in die Carl Friedrich von Siemens Stiftung ein.

Im Gegenzug erhalten alle Stipendiatinnen und Stipendiaten der Humboldt-Stiftung, die zum jeweiligen Zeitpunkt an der TUM forschen, eine Einladung zum Abschlussempfang der Research Opportunities Week.

Die nächste Research Opportunities Week findet vom 20. bis 24. Oktober statt. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. Mai möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie hier.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 50 Nobelpreisträger.

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