Konrad Adenauer-Forschungspreis für kanadische Geisteswissenschaftler
Dieser Forschungspreis wurde anläßlich des Besuches von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl an der Universität Toronto 1988 ins Leben gerufen. Er dient der Förderung der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Kanada und der Bundesrepublik Deutschland und kann einmal jährlich an einen international anerkannten kanadischen Geisteswissenschaftler verliehen werden. Mit der Preisverleihung wird das bisherige Gesamtschaffen des Preisträgers gewürdigt. Die Preisträger werden zusätzlich eingeladen, selbstgewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit deutschen Fachkollegen und -kolleginnen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Preis ist mit bis zu 60.000 EUR dotiert.
Die Initiative zur Verleihung eines Konrad Adenauer-Forschungspreises muss von kanadischen Universitäten und Forschungsinstitutionen ausgehen. Die Nominierungsunterlagen können bei der Royal Society of Canada angefordert werden. Ein Auswahlausschuss der Royal Society of Canada und der University of Toronto trifft eine Vorauswahl unter den eingereichten Nominierungen. Die endgültige Auswahlentscheidung wird dann vom zuständigen Auswahlausschuss der Alexander von Humboldt-Stiftung getroffen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

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