Coronavirus-Pandemie

Informationen für Humboldtianerinnen und Humboldtianer

1. Ich habe Fragen zu meinem Forschungsstipendium für Wissenschaftler aus dem Ausland:

Ich bin aktuell als Stipendiat in Förderung in Deutschland. Kann ich weiter mit der Unterstützung der Stiftung rechnen?

Die Stipendienzahlungen der Stiftung sind nicht gefährdet. Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten weiterhin ihren monatlichen Stipendienbetrag, auch im Falle der Schließung von Gastuniversitäten bzw. anderweitiger Einschränkungen der Forschungsarbeiten durch behördliche Entscheidungen. Die Stiftung ermutigt alle Geförderten dazu, ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice fortzusetzen.

Mein Stipendium in Deutschland endet in Kürze. Was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?

Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können und bis auf weiteres in Deutschland bleiben müssen, können weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Ich möchte meinen Stipendienaufenthalt in Deutschland unterbrechen und in mein Heimatland zurückkehren. Kann die Stiftung mich im Ausland weiter unterstützen?

Leider kann die Stiftung die Förderung nicht unbegrenzt fortsetzen, wenn der Aufenthalt in Deutschland abgebrochen wird. Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland ihren Aufenthalt vorzeitig abbrechen und Deutschland verlassen, können für eine kurze Übergangszeit (Ausreisemonat und ggfs. ein Folgemonat) eine Unterstützung erhalten. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.
Das Forschungsstipendium kann auf formlosen Antrag in Deutschland fortgesetzt werden, sobald eine Rückkehr an das Gastinstitut wieder möglich ist.

Meine Forschungstätigkeit in Deutschland ist infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Kann ich eine Verlängerung meines Stipendiums beantragen, um die verlorene Zeit aufzuholen und das Forschungsvorhaben abzuschließen?

Die Stiftung rät allen Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Forschungsvorhaben sich in der aktuellen Situation verzögern, zunächst die Möglichkeiten zur Verlängerung des Forschungsstipendiums auszuschöpfen, die in den „Richtlinien und Hinweisen für Forschungsstipendiatinnen und Forschungsstipendiaten“ beschrieben sind (Kapitel A.1.4 sowie A.3.6.3).

Stehen diese Möglichkeiten der Verlängerung nicht bzw. nicht mehr zur Verfügung, haben Stipendiaten die Möglichkeit, im Rahmen einer pandemie-bedingten Sonderregelung eine Verlängerung ihres Stipendiums um bis zu 3 Monate zu beantragen. Die Sonderregelung richtet sich zunächst vorrangig an Stipendiaten, deren Forschungsstipendien im Jahr 2020 enden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Ich hatte geplant, mein Forschungsstipendium in den kommenden Monaten in Deutschland anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen in Kraft gesetzt, auch Deutschland und die Europäische Union. Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen, die Entwicklungen zu verfolgen und auch mögliche Bestimmungen zum Verhalten nach Ankunft in Deutschland (Stichwort Quarantäne) zu beachten. Für Deutschland sind Informationsquellen: das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de/en/einreiseundaufenthalt/coronavirus) sowie die deutschen Botschaften und Konsulate in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland. Maßgeblich sind die Informationen der deutschen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise im Einzelfall möglich ist.

Wenn Sie nach Deutschland einreisen können oder sich bereits in Deutschland aufhalten, können Sie Ihren Forschungsaufenthalt wie geplant antreten, vorausgesetzt Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit ausüben, bei Bedarf auch im Homeoffice. Auch Sprachstipendien können angetreten werden. Die Sprachinstitute in Deutschland bieten derzeit überwiegend Sprachunterricht im Homeoffice an.

Sollte die Einreise nach Deutschland nicht möglich sein, können Sie Ihr Forschungsstipendium im Rahmen einer pandemiebedingten Sonderregelung zunächst im Aufenthaltsland antreten, vorausgesetzt Sie gehen keiner weiteren hauptamtlichen Tätigkeit nach, Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice im Aufenthaltsland ausüben, Ihr Gastgeber stimmt dem Beginn der Kooperation im Homeoffice zu und kann Sie in geeigneter Weise in die gemeinsame Forschung am Gastinstitut einbinden. Diese pandemiebedingte Sonderregelung gilt grundsätzlich auch für den Antritt von Sprachstipendien. Die Inanspruchnahme der Sonderregelung zum Antritt des Forschungs- oder Sprachstipendiums im Aufenthaltsland kann formlos bei der Stiftung beantragt werden.

Sollte sich das Forschungsvorhaben am Gastinstitut längerfristig nicht wie geplant verwirklichen lassen und Sie eine alternative Finanzierungsmöglichkeit haben, kann der Stipendienbeginn verschoben und der Aufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden.

Bitte informieren Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung so frühzeitig wie möglich über Ihre Planungen. Sie erhalten dann weitere Informationen zum Vorgehen in Ihrem individuellen Fall.

Ich hatte geplant, einen von mehreren Teilaufenthalten meines Forschungsstipendiums in den kommenden Monaten in Deutschland anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen in Kraft gesetzt, auch Deutschland und die Europäische Union. Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen, die Entwicklungen zu verfolgen und auch mögliche Bestimmungen zum Verhalten nach Ankunft in Deutschland (Stichwort Quarantäne) zu beachten. Für Deutschland sind Informationsquellen: das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de/en/einreiseundaufenthalt/coronavirus) sowie die deutschen Botschaften und Konsulate in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland. Maßgeblich sind die Informationen der deutschen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise im Einzelfall möglich ist.

Wenn Sie nach Deutschland einreisen können oder sich bereits in Deutschland aufhalten, können Sie Ihren Teilaufenthalt wie geplant antreten, vorausgesetzt Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit ausüben, bei Bedarf auch im Homeoffice.

Der Teilaufenthalt kann, soweit dies sinnvoll und möglich ist, auch verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden.

Sollte weder die Einreise nach Deutschland noch eine Verschiebung des Aufenthaltes möglich sein, kann der Teilaufenthalt im Rahmen einer pandemiebedingten Sonderregelung zunächst im Aufenthaltsland angetreten werden, vorausgesetzt Sie gehen keiner weiteren hauptamtlichen Tätigkeit nach, Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice im Aufenthaltsland ausüben, Ihr Gastgeber stimmt dem Beginn der Kooperation für den Teilaufenthalt im Homeoffice zu und kann Sie in geeigneter Weise in die gemeinsame Forschung am Gastinstitut einbinden. Die Inanspruchnahme der Sonderregelung kann formlos bei der Stiftung beantragt werden.

Bitte informieren Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung so frühzeitig wie möglich über Ihre Planungen.

Sie hatten einen erneuten Forschungsaufenthalt im Rahmen der Alumniförderung der Stiftung geplant? Dann finden Sie Hinweise der Stiftung im Abschnitt „Ich habe Fragen zur Alumniförderung der Stiftung“.

Die Verschiebung meines Forschungsaufenthaltes bringt mich in eine schwierige finanzielle Lage, da ich zum Beispiel die Miete für meine geplante Wohnung in Deutschland zahlen muss. Kann die Stiftung mich in dieser Situation unterstützen?

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die einen geplanten Aufenthalt verschieben müssen, zeitnah aktiv zu werden und alles zu unternehmen, um Stornokosten zu vermeiden. Entstehen Stipendiaten unvermeidbare Stornokosten, die nicht anderweitig erstattet werden können, kann die Stiftung diese nach Prüfung im Einzelfall ggfs. anteilig übernehmen.

Alle Geförderten sind aufgefordert, solidarisch mit diesem Angebot umzugehen und Stornokosten nach Möglichkeit nur anzuzeigen, wenn sie in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stiftung hat hier insbesondere Stipendiaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern sowie Postdocs im Blick, die noch keine Stelle mit regelmäßigem Einkommen haben. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

2. Ich habe Fragen zu meinem Feodor Lynen-Forschungsstipendium für Wissenschaftler aus Deutschland:

Ich bin aktuell als Feodor Lynen-Stipendiat in Förderung im Ausland. Kann ich weiter mit der Unterstützung der Stiftung rechnen?

Die Stipendienzahlungen der Stiftung sind nicht gefährdet. Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten weiterhin ihren monatlichen Stipendienbetrag, auch im Fall der Schließung von Gastuniversitäten bzw. anderweitiger Einschränkungen der Forschungsarbeiten durch behördliche Entscheidungen. Die Stiftung ermutigt alle Geförderten dazu, ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice fortzusetzen.

Sollten Sie entsprechend der Entscheidung des Auswärtigen Amts zur Festsetzung der Krisenstufe 2a (Freiwillige Ausreise der Familienangehörigen) Ihren Gastaufenthalt vorzeitig abbrechen und nach Deutschland zurückkehren wollen, kann das Forschungsstipendium in Deutschland fortgesetzt werden (auch hier bei Bedarf im Homeoffice), bis eine Rückkehr an das Gastinstitut im Ausland wieder möglich ist. Bitte beachten Sie, dass die Stipendienzahlungen in Deutschland allerdings ohne Auslandszuschlag erfolgen. Ein Überbrückungszeitraum von bis zu 3 Monaten bis zur Rückkehr an das Gastinstitut im Ausland wird nicht auf die ursprünglich bewilligte Stipendiendauer angerechnet.

Sollte sich das Forschungsvorhaben am Gastinstitut längerfristig nicht wie geplant verwirklichen lassen und Sie eine alternative Finanzierungsmöglichkeit haben, kann das Stipendium unterbrochen und der Aufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.

Ein Rückkehrstipendium kann auch bei derzeit geschlossenen Instituten in Deutschland beantragt und im Homeoffice angetreten werden.

Meine Forschungstätigkeit ist infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Kann ich eine Verlängerung meines Stipendiums beantragen, um die verlorene Zeit aufzuholen und das Forschungsvorhaben abzuschließen?

Die Stiftung rät allen Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Forschungsvorhaben sich in der aktuellen Situation verzögern, die Möglichkeiten zur Verlängerung des Forschungsstipendiums auszuschöpfen, die in den „Richtlinien des Feodor Lynen-Forschungsstipendiums“ beschrieben sind (Kapitel A.1.4 sowie A.3.3).

Stehen diese Möglichkeiten der Verlängerung nicht bzw. nicht mehr zur Verfügung, haben Stipendiaten die Möglichkeit, im Rahmen einer pandemie-bedingten Sonderregelung eine Verlängerung ihres Stipendiums um bis zu 3 Monate zu beantragen. Die Sonderregelung richtet sich zunächst vorrangig an Stipendiaten, deren Forschungsstipendien im Jahr 2020 enden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Mein Feodor Lynen-Forschungsstipendium im Ausland endet in Kürze. Was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?

Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend allen im Ausland geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Stipendien in absehbarer Zeit auslaufen, bestehende Rückreisemöglichkeiten nach Deutschland umgehend zu prüfen und zu nutzen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die aktuelle Situation durch sich weiter ausdünnenden internationalen Flugverkehr gekennzeichnet ist.

Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können, sollten sich zunächst um eine Rückholung durch das Auswärtige Amt bemühen (www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise/reisewarnungen/faq-reisewarnung?openAccordionId=item-2320074-1-panel).

Im Notfall können Sie weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Ich hatte geplant, einen Feodor Lynen-Forschungsaufenthalt im Ausland in den kommenden Monaten anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen beschlossen. Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen und die Entwicklungen für ihr Gastland zu verfolgen (www.auswaertiges-amt.de). Maßgeblich sind die Informationen der deutschen und ausländischen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise ins Gastland im Einzelfall möglich ist.

Wenn Sie sich bereits im Ausland aufhalten, können Sie Ihren Forschungsaufenthalt wie geplant antreten, vorausgesetzt Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit ausüben, bei Bedarf auch im Homeoffice.

Sollte die Einreise in Ihr Gastland nicht möglich sein, können Sie Ihr Forschungsstipendium im Rahmen einer pandemiebedingten Sonderregelung zunächst in Deutschland bzw. am aktuellen Aufenthaltsort antreten, vorausgesetzt Sie gehen keiner weiteren hauptamtlichen Tätigkeit nach, Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice im Aufenthaltsland ausüben, Ihr Gastgeber stimmt dem Beginn der Kooperation im Homeoffice zu und kann Sie in geeigneter Weise in die gemeinsame Forschung am Gastinstitut einbinden. Bitte beachten Sie, dass die Stipendienzahlungen dann allerdings ohne Auslandszuschlag erfolgen. 

Ein Überbrückungszeitraum von bis zu 3 Monaten in Deutschland bis zum Beginn des Forschungsaufenthaltes am Gastinstitut im Ausland wird nicht auf die ursprünglich bewilligte Stipendiendauer angerechnet.

Sollte sich das Forschungsvorhaben am Gastinstitut längerfristig nicht wie geplant verwirklichen lassen und Sie eine alternative Finanzierungsmöglichkeit haben, kann der Stipendienbeginn verschoben und der Aufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden. Insbesondere  Teilaufenthalte können, soweit dies sinnvoll und möglich ist, verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden.

Bitte informieren Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung so frühzeitig wie möglich über Ihre Planungen. Sie erhalten dann weitere Informationen zum Vorgehen in Ihrem individuellen Fall.

Die Verschiebung meines Feodor Lynen-Forschungsaufenthaltes bzw. die Rückkehr nach Deutschland bringt mich in eine schwierige finanzielle Lage, da ich zum Beispiel die Miete für meine geplante Wohnung im Ausland zahlen muss. Kann die Stiftung mich in dieser Situation unterstützen?

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die einen geplanten Aufenthalt verschieben oder abbrechen müssen, zeitnah aktiv zu werden und alles zu unternehmen, um Stornokosten zu vermeiden. Entstehen Stipendiaten unvermeidbare Stornokosten, die nicht anderweitig erstattet werden können, kann die Stiftung diese nach Prüfung im Einzelfall ggfs. anteilig übernehmen.

Alle Geförderten sind aufgefordert, solidarisch mit diesem Angebot umzugehen und Stornokosten nach Möglichkeit nur anzuzeigen, wenn sie in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stiftung hat hier insbesondere Postdocs im Blick, die noch keine Stelle mit regelmäßigem Einkommen haben. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

3. Ich habe Fragen zu meinem Forschungspreis für Wissenschaftler aus dem Ausland:

Ich halte mich aktuell im Rahmen meines Forschungspreises in Deutschland auf. Kann ich weiter mit der Unterstützung der Stiftung rechnen?

Ihr Forschungspreis wurde Ihnen in Anerkennung Ihrer akademischen Leistungen verliehen. Die Stiftung nimmt die Auszahlung der persönlichen Preisgelder weiter wie geplant vor. Auf Wunsch können die Tranchenzahlungen angepasst werden, unabhängig davon, ob Sie sich als Preisträger weiter in Deutschland aufhalten oder es vorziehen, Ihren Aufenthalt abzubrechen und in Ihr Heimatland zurückzukehren.

Sollten Sie Fragen zu Ihrem Preisgeld oder zum Aufenthalt haben, wenden Sie sich gerne an Ihre Kontaktperson in der Stiftung. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass Sie aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland nicht wie geplant ausreisen können oder Sie anderweitig in der aktuellen Situation in Schwierigkeiten geraten könnten.

Ich hatte geplant, einen Forschungsaufenthalt in Deutschland in den kommenden Monaten anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen in Kraft gesetzt, auch Deutschland und die Europäische Union. Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen, die Entwicklungen zu verfolgen und auch mögliche Bestimmungen zum Verhalten nach Ankunft in Deutschland (Stichwort Quarantäne) zu beachten. Für Deutschland sind Informationsquellen: das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de/en/einreiseundaufenthalt/coronavirus) sowie die deutschen Botschaften und Konsulate in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland. Maßgeblich sind die Informationen der deutschen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise im Einzelfall möglich ist.

Die Stiftung empfiehlt allen Preisträgerinnen und Preisträgern, den geplanten Aufenthalt angesichts der vielen Unwägbarkeiten in der aktuellen Situation vorerst zu verschieben. Dies gilt gleichermaßen für Aufenthalte, die nach Verleihung des Forschungspreises durchgeführt werden, wie auch für Einladungen zu erneuten Forschungsaufenthalten in Deutschland.

Es erscheint derzeit sinnvoll, vorsorglich eine Planung für längerfristige Verschiebungen in das Jahr 2021 hinein anzustreben. Sollte sich die Situation positiv entwickeln und ein früherer Aufenthalt möglich sein, kann die Planung selbstverständlich flexibel angepasst werden.

Bitte halten Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung über Ihre Planungen auf dem Laufenden.

Die Verschiebung meines Forschungsaufenthaltes bringt mich in eine schwierige finanzielle Lage, da ich zum Beispiel die Miete für meine geplante Wohnung in Deutschland zahlen muss. Kann die Stiftung mich in dieser Situation unterstützen?

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die einen geplanten Aufenthalt verschieben müssen, zeitnah aktiv zu werden und alles zu unternehmen, um Stornokosten zu vermeiden. Entstehen Preisträgerinnen und Preisträgern unvermeidbare Stornokosten, die nicht anderweitig erstattet werden können, kann die Stiftung diese nach Prüfung im Einzelfall ggfs. anteilig übernehmen.

Alle Geförderten sind aufgefordert, solidarisch mit diesem Angebot umzugehen und Stornokosten nach Möglichkeit nur anzuzeigen, wenn sie in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stiftung hat hier insbesondere Preisträgerinnen und Preisträger aus Schwellen- und Entwicklungsländern im Blick. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

4. Ich habe Fragen zu meinem Forschungspreis in den Programmen Alexander von Humboldt-Professur, Sofja Kovalevskaja-Preis, Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis und Anneliese Maier-Forschungspreis bzw. meiner Institutspartnerschaft:

Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie kann der Verwendungsnachweis für 2019 nicht rechtzeitig zum 30. April 2020 erstellt werden. Ist eine Fristverlängerung möglich?

Aufgrund der derzeitigen Situation können wir Ihnen eine Fristverlängerung für die Einreichung aller mit dem Verwendungsnachweis angeforderten Dokumente um zwei Monate gewähren. Die Unterlagen werden somit erst zum 30. Juni 2020 fällig (Posteingang in der Stiftung). Bitte beachten Sie, dass dieser Termin verbindlich ist.

Aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind in dem Forschungsvorhaben Storno- oder Ausfallkosten (z.B. Stornokosten für abgesagte Reisen und Veranstaltungen) entstanden. Können diese erstattet werden?

Im Rahmen der Förderung können auch pandemiebedingte sogenannte „Ausfallkosten“ geltend gemacht werden. Wir bitten Sie, diese dann entsprechend im Verwendungsnachweis 2020 auszuweisen und zu erläutern.

Meine Förderung endet in diesem Jahr und aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie kommt es zu Verzögerungen in meinem Forschungsvorhaben. Kann ich eine Verlängerung beantragen?

Bewilligungs- und Abrechnungszeiträume, die im laufenden Haushaltsjahr enden, verlängern sich ohne Antrag bei der Alexander von Humboldt-Stiftung bis zum 31. Dezember 2020.

Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie entstehen in meinem Forschungs- bzw. Kooperationsvorhaben Mehrbedarfe (für Stornokosten, Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern, Verlängerung von Stipendien etc.). Kann ich zusätzliche Mittel beantragen?

Sollten gegen Ende des Forschungs- bzw. Kooperationsvorhabens pandemiebedingte Mehrbedarfe entstehen, können Sie am Ende des Förderzeitraumes zusätzliche Mittel zum Abschluss des Forschungs- bzw. Kooperationsvorhabens beantragen.

Wie immer gilt: Bitte wenden Sie sich an Ihre persönliche Kontaktperson in der Stiftung, wenn Sie in der aktuellen Situation Fragen zu Ihrer Förderung haben.

5. Ich habe Fragen zu meinem Bundeskanzler-Stipendium:

Stipendiatenjahrgang 2019/2020: Meine Projektaktivitäten in Deutschland sind infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Kann ich eine Verlängerung meines Stipendiums beantragen, um die verlorene Zeit aufzuholen und das Projektvorhaben abzuschließen?

Die Stiftung rät allen Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Projektvorhaben sich in der aktuellen Situation verzögern, zunächst die Möglichkeiten zur Verlängerung des Bundeskanzler-Stipendiums auszuschöpfen, die in den „Richtlinien und Hinweisen für Bundeskanzler-Stipendiatinnen und Bundeskanzler-Stipendiaten“ beschrieben sind (Kapitel A.1.3 sowie A.3.5.3).

Sollte sich abzeichnen, dass auch dieser Verlängerungszeitraum nicht ausreicht, um das ursprünglich beantragte Projektvorhaben zu einem sinnvollen Abschluss zu bringen, haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer pandemiebedingten Sonderregelung  eine weitere Verlängerung ihres Stipendiums um bis zu 3 Monate zu beantragen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Stipendiatenjahrgang 2020/2021: Wann beginnt mein Deutschlandaufenthalt im Rahmen des Bundeskanzler-Stipendiums?

Ihr Bundeskanzler-Stipendium beginnt am 1. Oktober 2020 am Ort ihres Gastinstituts in Deutschland. Der vorbereitende Deutschkurs findet von Juli bis September als Online-Angebot im Heimatland statt. Weitere Informationen zum Zeitplan und erforderlichen Anpassungen bei Veranstaltungen erhalten Sie mit den Verleihungsunterlagen und finden Sie in der Ergänzung der Stipendienrichtlinien (PDF).

Viele Länder haben Reisebeschränkungen in Kraft gesetzt, auch Deutschland und die Europäische Union. Wir bitten Sie, die Informationen aufmerksam zu prüfen, die Entwicklungen zu verfolgen und auch mögliche Bestimmungen zum Verhalten nach Ankunft in Deutschland (Stichwort Quarantäne) zu beachten. Für Deutschland sind Informationsquellen: das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de/en/einreiseundaufenthalt/coronavirus) sowie die deutschen Botschaften und Konsulate in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland. Maßgeblich sind die Informationen der deutschen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise im Einzelfall möglich ist.

Sollten Sie zum Oktober 2020 aufgrund von Reisebeschränkungen nicht nach Deutschland einreisen können, melden Sie sich bitte bei Ihrer Kontaktperson in der Stiftung.

6. Ich habe Fragen zu meinem Internationalen Klimaschutz-Stipendium:

Ich bin aktuell als Stipendiat in Förderung in Deutschland. Mein Stipendium in Deutschland endet in Kürze. Was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?

Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können und bis auf weiteres in Deutschland bleiben müssen, können weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Stipendiatenjahrgang 2019/2020: Meine Projektaktivitäten in Deutschland sind infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt. Kann ich eine Verlängerung meines Stipendiums beantragen, um die verlorene Zeit aufzuholen und das Projektvorhaben abzuschließen?

Die Stiftung rät allen Stipendiatinnen und Stipendiaten, deren Projektvorhaben sich in der aktuellen Situation verzögern, zunächst die Möglichkeiten zur Verlängerung des Internationalen Klimaschutz-Stipendiums auszuschöpfen, die in den „Richtlinien und Hinweisen für Internationale Klimaschutzstipendiaten“ beschrieben sind (Kapitel A.1.3 sowie A.3.5.3.2).

Sollte sich abzeichnen, dass auch dieser Verlängerungszeitraum nicht ausreicht, um das ursprünglich beantragte Projektvorhaben zu einem sinnvollen Abschluss zu bringen, haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer pandemiebedingten Sonderregelung  eine weitere Verlängerung ihres Stipendiums um bis zu 3 Monate zu beantragen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

7. Ich habe Fragen zur Alumniförderung der Stiftung:

Ich hatte geplant, im Rahmen der Alumniförderung der Stiftung in diesem Jahr einen erneuten Forschungsaufenthalt durchzuführen. Kann dieser realisiert werden?

Die Stiftung rät allen Alumni, die einen erneuten Forschungsaufenthalt für 2020 geplant hatten, diesen auf 2021 zu verschieben. Dies gilt für Alumni der Stipendienprogramme wie auch für Preisträgerinnen und Preisträger.

Alumni mit bereits bewilligten Förderungen für erneute Forschungsaufenthalte werden von der Stiftung angeschrieben und auf die Empfehlung zur Verschiebung hingewiesen. Noch nicht abschließend bearbeitete Anträge stellt die Stiftung derzeit zurück. Sie können reaktiviert werden, wenn die Situation sich entspannt hat. Bitte halten Sie Ihre persönliche Kontaktperson in der Stiftung über Ihre Planungen auf dem Laufenden.

Neue Anträge auf Förderung von erneuten Forschungsaufenthalten nimmt die Stiftung erst wieder entgegen, wenn die Umstände entsprechende Planungen wieder erlauben. 

Wir bitten um Verständnis und hoffen sehr, die gewohnten Fördermöglichkeiten bald wieder gewähren zu können.

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Straße 12
53173 Bonn

info@avh.de