Corona-Pandemie

Informationen für Humboldtianerinnen und Humboldtianer

1. Ich habe Fragen zu meinem Forschungsstipendium für Wissenschaftler aus dem Ausland.

Ich bin aktuell als Stipendiat in Förderung in Deutschland. Kann ich weiter mit der Unterstützung der Stiftung rechnen?

Die Stipendienzahlungen der Stiftung sind nicht gefährdet. Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten weiterhin ihren monatlichen Stipendienbetrag, auch im Falle der Schließung von Gastuniversitäten bzw. anderweitiger Einschränkungen der Forschungsarbeiten durch behördliche Entscheidungen. Die Stiftung ermutigt alle Geförderten dazu, ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice fortzusetzen.

Mein Stipendium in Deutschland endet in Kürze. Was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?

Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können und bis auf weiteres in Deutschland bleiben müssen, können weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Ich möchte meinen Stipendienaufenthalt in Deutschland unterbrechen und in mein Heimatland zurückkehren. Kann die Stiftung mich im Ausland weiter unterstützen?

Leider kann die Stiftung die Förderung nicht unbegrenzt fortsetzen, wenn der Aufenthalt in Deutschland abgebrochen wird. Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im In- oder Ausland ihren Aufenthalt vorzeitig abbrechen und Deutschland verlassen, können für eine kurze Übergangszeit (Ausreisemonat und ggfs. ein Folgemonat) eine Unterstützung erhalten. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.
Das Forschungsstipendium kann auf formlosen Antrag in Deutschland fortgesetzt werden, sobald eine Rückkehr an das Gastinstitut wieder möglich ist.

Ich hatte geplant, einen Forschungsaufenthalt in Deutschland in den kommenden Monaten anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen beschlossen, auch Deutschland und die Europäische Union. Aktuell (Stand 20. März) ist die Einreise nach Deutschland aus Ländern außerhalb des Schengenraumes nicht möglich. Auch für EU-Staatsbürger kann es Beschränkungen geben. Deutsche Staatsangehörige sind von diesen Beschränkungen nicht betroffen.

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen und die Entwicklungen zu verfolgen. Für Deutschland sind Informationsquellen: das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) sowie die deutschen Botschaften und Konsulate in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland. Maßgeblich sind die Informationen der deutschen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise im Einzelfall möglich ist.

Wenn Sie sich bereits in Deutschland aufhalten, können Sie Ihren Forschungsaufenthalt wie geplant antreten, vorausgesetzt Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice ausüben. Dies gilt auch für den Fall, dass aufgrund Ihrer Staatsangehörigkeit oder Ihres aktuellen Aufenthaltslandes im Einzelfall eine Einreise nach Deutschland möglich ist.

Allen anderen Geförderten empfiehlt die Stiftung, den geplanten Aufenthalt angesichts der vielen Unwägbarkeiten in der aktuellen Situation vorerst zu verschieben.

Handelt es sich um Teilaufenthalte (Stipendien für erfahrene Wissenschaftler) oder erneute Forschungsaufenthalte (Alumniförderung), empfehlen wir derzeit vorsorglich eine Verschiebung in das Jahr 2021.

Uns erreichen viele Anfragen von Postdocs, die sich große Sorgen um ihre Lebens- und Karriereplanung machen und so wenig Forschungszeit wie möglich verlieren möchten. Das ist sehr verständlich. Leider kann derzeit niemand sagen, wann sich die Lage normalisiert. Die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, anderen Teilen Europas und der Welt legen die Vermutung nahe, dass eine Rückkehr zur Normalität auf sich warten lassen wird und die Beschränkungen der internationalen Mobilität von längerer Dauer sein werden. Ein Stipendienbeginn vor September erscheint uns derzeit unrealistisch, die Stiftung empfiehlt vorsorglich eher eine Planung für längerfristige Verschiebungen in das Jahr 2021. Sollte sich die Situation positiv entwickeln und ein früherer Aufenthalt möglich sein, können wir selbstverständlich flexibel reagieren und Stipendienantritte früher ermöglichen.

Bitte halten Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung über Ihre Planungen auf dem Laufenden.

Die Verschiebung meines Forschungsaufenthaltes bringt mich in eine schwierige finanzielle Lage, da ich zum Beispiel die Miete für meine geplante Wohnung in Deutschland zahlen muss. Kann die Stiftung mich in dieser Situation unterstützen?

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die einen geplanten Aufenthalt verschieben müssen, zeitnah aktiv zu werden und alles zu unternehmen, um Stornokosten zu vermeiden. Entstehen Stipendiaten unvermeidbare Stornokosten, die nicht anderweitig erstattet werden können, kann die Stiftung diese nach Prüfung im Einzelfall ggfs. anteilig übernehmen.

Alle Geförderten sind aufgefordert, solidarisch mit diesem Angebot umzugehen und Stornokosten nach Möglichkeit nur anzuzeigen, wenn sie in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stiftung hat hier insbesondere Stipendiaten aus Schwellen- und Entwicklungsländern sowie Postdocs im Blick, die noch keine Stelle mit regelmäßigem Einkommen haben. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

2. Ich habe Fragen zu meinem Feodor Lynen-Forschungsstipendium für Wissenschaftler aus Deutschland.

Ich bin aktuell als Feodor Lynen-Stipendiat in Förderung im Ausland. Kann ich weiter mit der Unterstützung der Stiftung rechnen?

Die Stipendienzahlungen der Stiftung sind nicht gefährdet. Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten weiterhin ihren monatlichen Stipendienbetrag, auch im Fall der Schließung von Gastuniversitäten bzw. anderweitiger Einschränkungen der Forschungsarbeiten durch behördliche Entscheidungen. Die Stiftung ermutigt alle Geförderten dazu, ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice fortzusetzen.

Sollten Sie entsprechend der Entscheidung des Auswärtigen Amts zur Festsetzung der Krisenstufe 2a (Freiwillige Ausreise der Familienangehörigen) Ihren Gastaufenthalt vorzeitig abbrechen und nach Deutschland zurückkehren wollen, kann das Forschungsstipendium in Deutschland fortgesetzt werden (auch hier bei Bedarf im Homeoffice), bis eine Rückkehr an das Gastinstitut im Ausland wieder möglich ist. Bitte beachten Sie, dass die Stipendienzahlungen in Deutschland allerdings ohne Auslandszuschlag erfolgen.

Sollte sich das Forschungsvorhaben am Gastinstitut längerfristig nicht wie geplant verwirklichen lassen und Sie eine alternative Finanzierungsmöglichkeit haben, kann das Stipendium unterbrochen und der Aufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.

Ein Rückkehrstipendium kann auch bei derzeit geschlossenen Instituten in Deutschland beantragt und im Homeoffice angetreten werden.

Mein Feodor Lynen-Forschungsstipendium im Ausland endet in Kürze. Was passiert, wenn ich nicht ausreisen kann?

Stipendiaten, die aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderweitigen behördlichen Entscheidungen im Ausland nach dem Stipendienende nicht ausreisen können, sollten sich zunächst um eine Rückholung durch das Auswärtige Amt bemühen (www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise/reisewarnungen/faq-reisewarnung?openAccordionId=item-2320074-1-panel).

Im Notfall können Sie weiter mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

Ich hatte geplant, einen Feodor Lynen-Forschungsaufenthalt im Ausland in den kommenden Monaten anzutreten. Werde ich diese Planung realisieren können?

Viele Länder haben Reisebeschränkungen beschlossen, mit weiteren ist zu rechnen. Die Stiftung bittet alle Geförderten, die Informationen aufmerksam zu prüfen und die Entwicklungen für ihr Gastland zu verfolgen (www.auswaertiges-amt.de). Maßgeblich sind die Informationen der deutschen und ausländischen Behörden, die Stiftung kann leider keine Aussagen darüber treffen, ob eine Einreise ins Gastland im Einzelfall möglich ist.

Wenn Sie sich bereits im Ausland aufhalten, können Sie Ihren Forschungsaufenthalt wie geplant antreten, vorausgesetzt Sie können Ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Homeoffice ausüben.

Allen anderen Geförderten empfiehlt die Stiftung, den geplanten Aufenthalt angesichts der vielen Unwägbarkeiten in der aktuellen Situation zu verschieben.

Handelt es sich um Teilaufenthalte (Stipendien für erfahrene Wissenschaftler) oder erneute Forschungsaufenthalte (Alumniförderung), empfehlen wir derzeit vorsorglich eine Verschiebung in das Jahr 2021.

Uns erreichen viele Anfragen von Postdocs, die sich große Sorgen um ihre Lebens- und Karriereplanung machen und so wenig Forschungszeit wie möglich verlieren möchten. Das ist sehr verständlich. Leider kann derzeit niemand sagen, wann sich die Lage normalisiert. Die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, anderen Teilen Europas und der Welt legen die Vermutung nahe, dass eine Rückkehr zur Normalität auf sich warten lassen wird und die Beschränkungen der internationalen Mobilität von längerer Dauer sein werden. Ein Beginn vor September erscheint uns derzeit unrealistisch, die Stiftung empfiehlt vorsorglich eher eine Planung für längerfristige Verschiebungen in das Jahr 2021. Sollte sich die Situation positiv entwickeln und ein früherer Aufenthalt möglich sein, können wir selbstverständlich flexibel reagieren und Stipendienantritte früher ermöglichen.

Bitte halten Sie Ihre Kontaktperson in der Stiftung über Ihre Planungen auf dem Laufenden.

Die Verschiebung meines Feodor Lynen-Forschungsaufenthaltes bzw. die Rückkehr nach Deutschland bringt mich in eine schwierige finanzielle Lage, da ich zum Beispiel die Miete für meine geplante Wohnung im Ausland zahlen muss. Kann die Stiftung mich in dieser Situation unterstützen?

Die Stiftung bittet alle Geförderten, die einen geplanten Aufenthalt verschieben oder abbrechen müssen, zeitnah aktiv zu werden und alles zu unternehmen, um Stornokosten zu vermeiden. Entstehen Stipendiaten unvermeidbare Stornokosten, die nicht anderweitig erstattet werden können, kann die Stiftung diese nach Prüfung im Einzelfall ggfs. anteilig übernehmen.

Alle Geförderten sind aufgefordert, solidarisch mit diesem Angebot umzugehen und Stornokosten nach Möglichkeit nur anzuzeigen, wenn sie in eine finanzielle Notlage geraten. Die Stiftung hat hier insbesondere Postdocs im Blick, die noch keine Stelle mit regelmäßigem Einkommen haben. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre Kontaktperson in der Stiftung.

3. Ich habe Fragen zur Alumniförderung der Stiftung.

Ich hatte geplant, im Rahmen der Alumniförderung der Stiftung in diesem Jahr einen erneuten Forschungsaufenthalt durchzuführen. Kann dieser realisiert werden?

Die Stiftung rät allen Alumni, die einen erneuten Forschungsaufenthalt für 2020 geplant hatten, diesen auf 2021 zu verschieben.

Alumni mit bereits bewilligten Förderungen für erneute Forschungsaufenthalte werden von der Stiftung angeschrieben und auf die Empfehlung zur Verschiebung hingewiesen. Noch nicht abschließend bearbeitete Anträge stellt die Stiftung derzeit zurück. Sie können reaktiviert werden, wenn die Situation sich entspannt hat. Bitte halten Sie Ihre persönliche Kontaktperson in der Stiftung über Ihre Planungen auf dem Laufenden.

Neue Anträge auf Förderung von erneuten Forschungsaufenthalten nimmt die Stiftung erst wieder entgegen, wenn die Umstände entsprechende Planungen wieder erlauben. 

Wir bitten um Verständnis und hoffen sehr, die gewohnten Fördermöglichkeiten bald wieder gewähren zu können.

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Straße 12
53173 Bonn

info@avh.de