Dossier
Forschungszusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Chancen nutzen - Forschung fördern

In einer globalisierten Welt liegen die Chancen auf Wachstum, Wohlstand und sozialen Frieden vor allem im wissenschaftlich-technischen Fortschritt eines Landes. Innovatives Know-how ist jedoch ein begehrtes Gut, um das die modernen Wissensgesellschaften mit großem finanziellem Einsatz weltweit konkurrieren.

Diese Konkurrenzsituation macht es Entwicklungs- und Schwellenländern besonders schwer, funktionierende und international wettbewerbsfähige Wissenschaftssysteme aufzubauen. Wie und wo gelingt die wissenschaftliche Ausbildung des eigenen Nachwuchses? Wie interessiert man Wissenschaftler dafür, sich in ihrer Forschung mit den besonderen Problemen zu befassen, mit denen wenig entwickelte Länder zu kämpfen haben? Noch stehen Entwicklungsländer vor einem großen Ungleichgewicht in der Verteilung und Schwerpunktsetzung von Forschungsaktivitäten, die weltweit größtenteils auf die Zukunftsfragen der Industriestaaten ausgerichtet sind.

Doch viele Probleme können nur gelöst werden, wenn entwickelte und weniger entwickelte Länder mehr als bisher kooperieren. Klimawandel, die künftige Energieversorgung oder die Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind Beispiele für Herausforderungen, die keine Nation alleine bewältigen kann. Sie verlangen nach internationaler Zusammenarbeit, auch in der Wissenschaft.

Die Humboldt-Stiftung antwortet auf diese Fragen und Probleme mit der gezielten Förderung wissenschaftlicher Exzellenz in Entwicklungsländern vor allem mit Hilfe ihres Georg-Forster-Programms und mit dem verstärkten Ausbau ihres länder- und fächerübergreifenden Wissenschaftsnetzwerkes in diesen Regionen.

Hier finden Sie Berichte und Dokumente aus der Forschungszusammenarbeit der Humboldt-Stiftung mit Entwicklungsländern :

African-German Network of Excellence in Science
Kickoff-Workshop in Addis Ababa vom 16. bis 18. November 2011

Humboldt-Kolleg „Synergy, Networking and the Role of Fundamental Research Development in ASEAN (Association of Southeast Asian Nations)“ in Malang vom 8. bis 11. Juli 2011

Humboldt-Kolleg „Collaborative Research as an Integrative Tool for Strengthening Science and Technology in South Asia“ in Kathmandu vom 15. bis 18. November 2010

"Wissen schafft Entwicklung - Wissenschaftsförderung als Instrument der Entwicklungspolitik"
Vorträge des Humboldt-Kolloquiums anlässlich 10 Jahre Georg Forster Programm vom 17. bis 18. April 2008 in Bonn

Humboldt-Kolloquium "Facing Africa's Future in a Global Era - The Power of Higher Education and Research" vom 19. bis 22. Juni 2008 in Addis Abeba

Wissen schafft Entwicklung. 11 Vorschläge für eine intensivere Forschungszusammenarbeit mit Afrika.
Abschlussdokument eines internationalen Expertentreffens der Alexander von Humboldt-Stiftung im Juli 2006 in Bonn

 
 
 
 

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