Georg Forster-Forschungspreis

Informationen für Nominierende

Jede ausgewiesene Wissenschaftlerin oder jeder ausgewiesene Wissenschaftler an einer Forschungseinrichtung in Deutschland (Hochschule, außeruniversitäre Forschungseinrichtung etc.) kann die Initiative zur Verleihung eines Georg Forster-Forschungspreises ergreifen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Die Humboldt-Stiftung verbindet mit der Preisverleihung die Erwartung, dass der/die Nominierende die Preisträgerin oder den Preisträger zu einem längerfristigen Aufenthalt nach Deutschland einlädt. Die Nominierenden sollten daher ihre Motivation für die Nominierung und ihre Erwartungen an einen eventuellen Aufenthalt der Preisträgerin / des Preisträgers in Deutschland schlüssig darlegen. Eine ausführliche Darstellung eines gemeinsamen Projektes ist hingegen nicht erforderlich. Der Georg Forster-Forschungspreis wird in Anerkennung des bisherigen Gesamtschaffens führender Forscherpersönlichkeiten aus Entwicklungs- und Schwellenländern (außer VR China und Indien; siehe ausführliche Länderliste) verliehen. Neben den wissenschaftlichen Publikationen, dem Lebenslauf (z.B. bisherige Auszeichnungen) und den Referenzgutachten ist daher Ihre Stellungnahme zur wissenschaftlichen Bedeutung der grundlegenden Entdeckungen, neuen Theorien oder Erkenntnisse der oder des Nominierten sowie zu den bisher geleisteten und erwarteten Beiträgen zur Ausarbeitung forschungsbasierter Lösungsansätze für die spezifischen Herausforderungen der Schwellen- und Entwicklungsländer wichtigste Grundlage für die Begutachtung der Nominierung durch den Auswahlausschuss.

Bitte orientieren Sie sich in Ihrer persönlichen Stellungnahme an den Hinweisen im Online-Nominierungsformular und gehen Sie ausführlich, nach Möglichkeit in der vorgeschlagenen Reihenfolge, auf alle aufgeführten Punkte ein. Selbstverständlich wird Ihre Stellungnahme vom Sekretariat und vom Auswahlausschuss der Humboldt-Stiftung vertraulich behandelt.

Bitte bedenken Sie, dass Sie die Nominierung erst dann absenden können, wenn die erforderlichen Nominierungsunterlagen vollständig vorliegen.

Folgende zusätzliche Unterlagen müssen von Ihnen im Online-Nominierungsformular hochgeladen werden:

  • Persönliche Stellungnahme der/des Nominierenden
    (Laudatio, wissenschaftliche Würdigung; mindestens zwei Seiten)
  • Angaben zu einer Einladung nach Deutschland
    (max. zwei Seiten)
  • Liste der Schlüsselpublikationen der/des Nominierten
    (max. zwei Seiten)
  • Publikationsliste der letzten 10 Jahre der/des Nominierten

Folgende zusätzliche Unterlagen müssen von Anderen hochgeladen werden:

  • Zwei Referenzgutachten renommierter Kollegen oder Kolleginnen: Eins aus dem Ausland und eins aus Deutschland
    (siehe dazu die Hinweise im Nominierungsformular)

Als Gastgeber/in verpflichten Sie sich, bei der Einbeziehung Ihres wissenschaftlichen Gastes in Ihren Arbeitskreis auf die Einhaltung der Grundsätze der Wissenschaftsethik und der Regelungen zur Verhinderung des rüstungsrelevanten Technologietransfers bzw. auf Gefahren eines sonstig rechtswidrigen oder unerwünschten Wissenstransfers zu achten. Des Weiteren müssen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis befolgt werden.

Kontakt

Alexander von Humboldt-Stiftung
Auswahlabteilung
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn

Fax: 0228-833 212
info(at)avh.de

Weitere Informationen