Geschichte
Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 24.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern, unter ihnen 43 Nobelpreisträger.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung für Naturforschung und Reisen war 1860 ein Jahr nach dem Tod Alexander von Humboldts in Berlin gegründet worden. Sie unterstützte bis zum Verlust des Stiftungskapitals in der Inflationszeit 1923 vor allem Forschungsreisen deutscher Wissenschaftler in andere Länder. 1925 gründete das Deutsche Reich eine neue Alexander von Humboldt-Stiftung. Ihr Zweck war, vor allem ausländische Studenten und später auch Wissenschaftler und Doktoranden während ihres Aufenthalts in Deutschland zu unterstützen. 1945 stellte diese Stiftung ihre Tätigkeit ein. Auch auf Anregung ehemaliger Humboldt-Gastwissenschaftler wurde die heutige Alexander von Humboldt-Stiftung am 10. Dezember 1953 von der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Ihr Sitz war und ist in Bonn-Bad Godesberg.


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