Humboldt-Geographie des Wissens

Germany

2.000

Forschungsaufenthalte in Deutschland jährlich

 
Germany

800

Preise und Stipendien jährlich

Germany

60

Konferenzen und Tagungen pro Jahr weltweit

Germany

30.000

Humboldtianer weltweit

Alumni in über 140 Ländern

55 Nobelpreisträger

111 Humboldt-Alumni-Vereinigungen weltweit

 

Exzellenz verbindet: Das Humboldt-Netzwerk ist Kooperations- und Vertrauensnetzwerk. Über 30.000 Humboldtianer in über 140 Ländern teilen die Erfahrung von Forschungsaufenthalten in Deutschland. Getreu dem Motto „Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer“ sind sie Botschafterinnen und Botschafter für den deutschen Wissenschaftsstandort in aller Welt. Jedes Jahr wählen unabhängige Gremien der Stiftung neue Mitglieder des Netzwerks aus. Wichtigstes Kriterium dabei: die wissenschaftliche Exzellenz der Kandidatinnen und Kandidaten. Es gibt keine Quoten für Länder oder Fächer. Auf diese Weise ist seit 1953, dem Gründungsjahr der Stiftung, eine einzigartige Humboldt-Geographie des Wissens entstanden, die sich kontinuierlich entwickelt und verändert.

Die Weltkarten und Graphiken präsentieren aktuelle Daten der Stiftung und laden zum Erkunden ein. Woher gewinnt die Stiftung neue Humboldtianer? Wo sind Humboldtianer heute tätig? Die Daten erlauben Antworten auf der Ebene von Ländern, Regionen und Institutionen.

In welchen Ländern und Regionen sind Humboldtianer weltweit tätig?

Welche Universitäten und Forschungseinrichtungen weisen eine besonders hohe Anzahl von Humboldtianern auf?

Aus welchen Ländern kamen in den letzten fünf Jahren die meisten erfolgreichen Bewerber und Nominierten?

Von welchen Institutionen kamen in den letzten fünf Jahren die meisten erfolgreichen Bewerber und Nominierten?

Wo sind Humboldtianer weltweit tätig?
Regionen im Blick:

USA

Europa

Afrika

Volksrepublik China

Leseanleitung Humboldt-Geographie des Wissens

„In welchen Ländern und Regionen sind Humboldtianer weltweit tätig? Welche Universitäten und Forschungseinrichtungen weisen eine besonders hohe Anzahl von Humboldtianern auf?“

Die Zahlen basieren auf der Auswertung der Korrespondenzadressen aller über 29.000 aktiven Humboldtianerinnen und Humboldtianer wie sie der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Stand 19. Februar 2019 vorlagen. Die Auswertung der Institutionen erfasst die zu diesem Stichtag gültige Dienstadresse der Humboldtianer im Korrespondenzland. Jeder Humboldtianer wird nur mit einer Adresse gezählt.

Lesebeispiel: Im Februar 2019 waren 5.091 Humboldtianer mit Korrespondenzadresse in den USA in der Datenbank der Stiftung erfasst. Davon hatten 127 Humboldtianer ihre Dienstadresse an der University of California, Berkeley.

Hinweis: Humboldtianer sind sehr mobil, und obwohl die Stiftung an einem kontinuierlichen Kontakt interessiert ist, sind einzelne Personendaten in der Datenbank der Stiftung nicht immer auf dem aktuellsten Stand. Institutionen entwickeln sich weiter, weltweit gibt es beständig Neugründungen, Fusionen, Namensänderungen. Die Stiftung hat den Anspruch, die wichtigsten akademischen Institutionen in ihren Statistiken qualitätsgesichert abzubilden. Für weitere Institutionen, insbesondere im außerakademischen Bereich, verbleiben die Institutionendaten in der Regel auf dem Stand zum Zeitpunkt der Datenerfassung.

Wir sind dankbar für Unterstützung bei der Pflege der Daten: Bitte geben Sie uns gerne Rückmeldung, wenn Sie Hinweise oder Fragen haben (info@avh.de). Alle Humboldtianerinnen und Humboldtianer bitten wir, ihre Kontaktdaten möglichst aktuell zu halten. Aktualisierungen können über das Service-Portal der Stiftung vorgenommen oder per Email (info@avh.de) gemeldet werden.

„Aus welchen Ländern kamen in den letzten fünf Jahren die meisten erfolgreichen Bewerber und Nominierten? Von welchen Institutionen kamen in den letzten fünf Jahren die meisten erfolgreichen Bewerber und Nominierten?“

Die Zahlen basieren auf der Auswertung der positiven Auswahlentscheidungen im Auswahlzeitraum 2014 bis 2018 in allen Stipendien- und Preisprogrammen der Stiftung. Erfasst wird die institutionelle Anbindung der erfolgreichen Bewerber bzw. Nominierten zum Zeitpunkt der Antragstellung. Dieser Institution wird das Land zugeordnet. In Fällen, in denen sich Bewerber zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits am Gastinstitut aufhalten, wird ihre vorherige institutionelle Anbindung der Auswertung zugrunde gelegt.

Lesebeispiel: Im Auswahlzeitraum 2014 bis 2018 waren 673 erfolgreiche Bewerber und Nominierte zum Zeitpunkt der Antragstellung an Institutionen in den USA tätig. Davon waren 24 erfolgreiche Bewerber und Nominierte an der University of California, Berkeley, tätig.

Hinweis: Die Auswertung der Herkunftsländer nach institutioneller Anbindung unterscheidet sich von der Auswertung nach Land des (tatsächlichen oder voraussichtlich längerfristigen) akademischen Lebensmittelpunktes, die den Statistiken des Jahresberichts der Stiftung zugrunde liegt. Eine in Frankreich promovierte Wissenschaftlerin, die sich zum Zeitpunkt der Antragstellung für einen ersten Postdoc an der ETH Zürich aufhält, wird im Jahresbericht der Stiftung als Bewerberin aus Frankreich erfasst. Im Unterschied dazu erfasst die Humboldt-Geographie die institutionelle Anbindung zum Zeitpunkt der Antragstellung – ETH Zürich – und ordnet die Bewerbung der Schweiz zu.

Ihr Land oder Ihre Institution ist nicht unter den Ländern und Institutionen, die im Auswahlzeitraum 2014 bis 2018 besonders viele erfolgreiche Bewerber und Nominierte zu verzeichnen hatte? Selbstverständlich ist das kein Grund, von Bewerbungen oder Nominierungen abzusehen. Die Förderprogramme der Stiftung stehen Forschenden aus allen Ländern und allen Fächern offen. Es gibt keine Quoten, weder für Länder noch für Fächer und selbstverständlich nicht für Institutionen. Herausragende persönliche Leistungen werden an vielen Orten überall auf der Welt erzielt. Für die Stiftung zählt jedes einzelne Talent.

Hinweis zur Kartensystematik

Die Karten bilden Kontinente und Regionen nach dem statistischen Standard der Vereinten Nationen ab (M49). Dieser unterscheidet sich in einigen Fällen von der Ländersystematik der Stiftung. Mit den Zuordnungen sind keine Annahmen hinsichtlich politischer oder anderweitiger Zugehörigkeiten verbunden.