JSPS-Forschungsstipendium für Postdoktoranden nach Japan
Bewerben Sie sich, wenn Sie als hoch qualifizierter Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland Ihre Promotion am 1. April des Finanzjahres vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben. Mit dem Forschungsstipendium der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) haben Sie die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben (1 bis 24 Monate) in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aller Fachgebiete können sich jederzeit direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung bewerben. Die Humboldt-Stiftung übernimmt für die JSPS die Vorauswahl der Bewerber ab einer Förderdauer von sechs Monaten. Die Vorauswahl für kürzere Förderzeiten sowie von nicht promovierten Bewerbern erfolgt durch den DAAD. Es werden jährlich bis zu 20 JSPS-Forschungsstipendien vergeben.
Weitere wichtige Hinweise
- Vollständige Bewerbungsunterlagen (DOC/PDF/RTF)
- Programminformation (PDF)
Weitere Informationen
- Promotion, deren Abschluss zum 1. April des Finanzjahres, in dem das Stipendium beginnt, nicht länger als 6 Jahre zurückliegt. Sollte die Promotion unmittelbar vor dem Abschluss stehen, ist eine Bewerbung bereits mit Vorlage des Dissertationsmanuskripts oder von Publikationen, die die Ergebnisse der Dissertation enthalten, möglich;
- Wissenschaftliche Veröffentlichungen in nach internationalem Standard referierten Zeitschriften und Verlagenen;
- Forschungsplatzzusage sowie ausführliche gutachterliche Stellungnahme eines wissenschaftlichen Gastgebers an universitären bzw. ausgewählten nationalen Forschungseinrichtungen in Japan;
- Referenzgutachten des Betreuers der Doktorarbeit und weiterer Wissenschaftler, die zur Qualifikation des Bewerbers Auskunft geben können, nach Möglichkeit auch außerhalb des eigenen Instituts;
- Sprachkenntnisse: gute Kenntnisse des Japanischen bzw. mindestens sehr gute englische Sprachkenntnisse sind erforderlich;
- Die Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass bei Bewerbung und Förderung die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden.
Alexander von Humboldt-Stiftung, Auswahlabteilung,
Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Deutschland
Auswahlsitzungen finden dreimal im Jahr statt, jeweils im Februar, Mai/ Juni und Oktober. Die Begutachtung nimmt drei bis sechs Monate in Anspruch. Anträge sollten daher rechtzeitig vor der angestrebten Auswahlsitzung eingereicht werden.
Es ist die Aufgabe des Bewerbers, für die Vollständigkeit der Unterlagen zu sorgen. Falls Anträge nicht komplett übersandt werden, ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Die zusätzlich zu den Antragsunterlagen erforderliche vertrauliche Stellungnahme des vorgesehenen Gastgebers sowie die unterschriebene Forschungsplatzzusage können vom Gastgeber bereits parallel zum Antrag direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung eingereicht werden. Anschließend beurteilen unabhängige Fachgutachter die Anträge.
Die Benachrichtigung über die Auswahlentscheidung der Humboldt-Stiftung erfolgt unmittelbar nach der Auswahlsitzung. Die endgültige Entscheidung wird dann durch JSPS getroffen.
Hinweis: Die Ausreise nach Japan kann nicht im Zeitraum vom 01. Dezember eines Jahres bis zum 31. März des Folgejahres erfolgen.
- Vollständige Bewerbungsunterlagen (DOC/PDF)
Im Einzelnen
- Programminformation (PDF)
- Formular und Hinweise (DOC)
- Fachgebietskatalog (PDF)
- Liste der Gastinstitute (PDF)
- Beispiel für eine Publikationsliste (PDF)
- Fragenkatalog zur Gastgeberstellungnahme und Forschungsplatzzusage (DOC)
- Fragenkatalog für Referenzgutachter (PDF)
- Deutsches und englisches Sprachzeugnis (RTF)
Weitere Informationen
- Individuelle Beratung per E-Mail: info(at)avh.de
Eines unserer Markenzeichen ist die möglichst individuelle Betreuung der Gastwissenschaftler. Daher bieten wir Ihnen neben dem monatlichen Forschungsstipendium zusätzliche Leistungen an, von der Einladung zu Veranstaltungen bis hin zur Familienförderung.
Weitere Informationen
Einmal Humboldtianer, immer Humboldtianer: Auch nach dem Forschungsaufenthalt halten wir mit Ihnen eine enge Verbindung. Mit unseren Alumni-Fördermaßnahmen unterstützen wir flexibel die individuellen Lebenswege und Entwicklungen aller Humboldtianer und ihre Kooperationen untereinander.

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