Humboldtianer im Fokus
Kosmos 99/2012
- Kamera ab!
Auf dem Bild sehen Sie mich bei den Dreharbeiten für die Dokumentation „Made in NRW“ im Bonner Containerhafen. Wie es dazu gekommen ist? Sind Sie schon einmal in der Mittagspause für das Fernsehen entdeckt worden?
- Nachgefragt
Was Forscher umtreibt und woran sie derzeit arbeiten
- Der Herr der Bohnen
Kaffee ist nicht mehr einfach Kaffee. Wie die Droge der Genussgesellschaft sich am besten genießen und verkaufen lässt, ist längst zur Wissenschaft geworden. Eine Begegnung mit einem Insider.
Kosmos 98/2011
- Mein Laborhund
Was da in meinem künftigen Labor in der Ecke steht, gehört nicht zu einem Experiment. Das ist mein Hund Twister.
- Die großen Fragen
Was Forscher umtreibt und woran sie derzeit arbeiten: Wir haben ihnen über die Schulter geschaut – und erstaunliche Antworten gefunden.
- Ein Forscher und seine Erben
Alexander von Humboldt hat den Grundstein für wissenschaftliche Disziplinen gelegt, die auch heute noch brennend aktuell sind.
- Warten auf ein neues Herz
Die Psychologin Gerdi Weidner untersucht, wie Herztransplantationen überflüssig
werden.
Kosmos 97/2011
- Wenn dem Meer die Luft ausgeht
Droht durch den Klimawandel ein Wachstum sauerstoffarmer Meereszonen, in denen kein Leben mehr gedeiht? Die Meeresforscherin Victoria Bertics geht dieser Frage buchstäblich auf den Grund und nimmt den Meeresboden unter die Lupe.
- Das Sozialverhalten von Bakterien
Mithilfe von Antibiotika sollen Infektionskrankheiten ein für alle Mal besiegt werden. Doch viele Erreger sind mittlerweile resistent geworden. Das Sozialverhalten von Bakterien könnte einen Anhaltspunkt für die Entwicklung neuartiger Antibiotika liefern.
- Spurensuche auf dem Mars
Der Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch ist überzeugt, dass wir nicht allein sind im Universum. Ein Gespräch über Leben auf dem Mars und intelligente Aliens.
Kosmos 96/2010
- Grüne Vision für Ulan Bator
Die mongolische Politologin und Klimaschutzstipendiatin Saruul Agvaandorjiin möchte den Sinn für globale Verantwortung bei Bergbaufirmen, Bürgern und Politikern schärfen. In Berlin knüpft sie Kontakte für den Umweltschutz in ihrer Heimat und stößt auf die deutsche Lust am Diskutieren.
- Ein Leben wie in der Telenovela
Gewalt gegen Frauen gehört in vielen mexikanischen Familien immer noch zum Alltag. Dies liegt nicht nur an der Hartnäckigkeit von Traditionen. Auch ein modernes Medium wie das Fernsehen zeigt Frauen am liebsten in der Opferrolle.
Kosmos 95/2010
- Die Angst des Feuerwehrmanns
Wie stark beeinflussen Gefühle das Handeln in unterschiedlichen Kulturen? Der Psychologe Dominik Güss suchte auf vier Kontinenten nach den emotionalen Blaupausen des Verhaltens.
- Forscher für Demokratie und bessere Bildung im Nahen Osten
Wissenschaftler sind Pioniere in ihren Gesellschaften. Was besonders Alumni der Humboldt-Stiftung tun können, um zu einem Umdenken und gesellschaftlichen Wandel im Nahen Osten beizutragen.
- Das Mittelalter im Film: zwischen Klischee und Wirklichkeit
Blutrünstige Monster und Folterkammern gehören im Kino ebenso zum Mittelalter wie edle Ritter und schöne Burgfräulein. Die Mediävistin Bettina Bildhauer zeigt, wie stark dieses Bild von der Wahrnehmung der eigenen Gegenwart beeinflusst wird.
- Abschied vom Stammbaum
Für Generationen von Evolutionsforschern war der Stammbaum ideal, um die Verwandtschaftsbeziehungen oder Entwicklungen von Arten darzustellen. Doch neue Genanalysen zeigen, dass die Evolution oft viel weniger linear verlief als bislang gedacht. An die Stelle des Stammbaums tritt das Netzwerk.
Kosmos 94/2009
- Weisheit jenseits der Märkte
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wurde in diesem Jahr an die beiden Humboldtianer Elinor Ostrom und Oliver E. Williamson verliehen. Ihre Arbeiten liefern Erklärungen dafür, weshalb sich Menschen und Firmen oft anders verhalten, als es die klassischen ökonomischen Markttheorien vorhersagen.
- Chemie ist unser Leben
Das Auditorium Maximum der Universität Erlangen- Nürnberg kocht. Studenten drängen sich in Gängen und auf Treppen, um einen der begehrten Plätze im Saal zu ergattern. Sprechchöre erklingen: „RUDI, RUDI, RUDI“. Die Zuschauer der Zaubervorlesung wollen ihren Star sehen – bis zur Vorstellung sind es noch 90 Minuten.
- Die Konstruktion der Erinnerung
Die Gedächtnisgeschichte erforscht, wie nicht nur die Vergangenheit selbst, sondern auch die Art, wie wir uns an sie erinnern, unser Selbstbild und unsere Gegenwart prägen. Als Pioniere dieser noch jungen Disziplin erhielten Aleida Assmann und Karl Galinsky in diesem Jahr den Max-Planck- Forschungspreis.
Kosmos 93/2009
- Antarktisches Leben
Im Sommer pendeln die Temperaturen in der Antarktis an den wärmsten Standorten um die null Grad. Zwei bis sechs Monate lang kann ein Prozent des Bodens dort schneefrei sein. Die Zeit ist also knapp, will man wie die argentinische Wissenschaftlerin Cecilia Flocco Blütenpflanzen mitsamt ihren Wurzeln in diesem extremen Lebensraum sammeln.
- Der Welt-Veränderer
„Ich möchte die Welt mit meiner Forschung verändern.“ Das ist kein Spruch, der von Bescheidenheit zeugt. Aber wenn man die Liste der Arbeiten von Robert Langer betrachtet, seine Preise und die Zahl seiner Patente, dann kann man nicht anders als festzustellen: Der Max-Planck-Forschungspreisträger von 2008 nimmt seine Vorsätze ernst.
- Du bist, was du isst
Essen und Sex werden von denselben Hirnregionen gesteuert, hat der Neurobiologe und frischgebackene Humboldt-Professor Tamas Horvath herausgefunden. Seine Forschung könnte dazu beitragen, Krankheiten wie Parkinson zu bekämpfen.
Kosmos 92/2008
- Die heimliche Nummer eins
Kaum jemand kennt sie, und doch würde die Erzwespe bei einem Wettbewerb um Schönheit, Vielseitigkeit und evolutionären Erfolg im Insektenreich auf einem der ersten Plätze landen. Und ganz nebenbei leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.
- Scharia versus Gentechnologie?
Wie islamische Rechtsgelehrte mit bioethischen Fragen umgehen und welche Rolle die Mediziner dabei spielen.
Kosmos 91/2008
- Archäologie ohne Grenzen
Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs waren gemeinsame Forschungen kaum möglich. Inzwischen arbeiten Archäologen wie der Georgier Joni Apakidze Hand in Hand mit ihren Kollegen aus Deutschland.
- Albaniens vergessener Exportschlager
Ob Salbei, Gelber Enzian oder Rosmarin – Albanien ist ein wichtiger Spieler auf dem europäischen Markt für Heilkräuter und Gewürze. Doch das ärmste Land Europas könnte viel mehr aus seinem grünen Reichtum machen, wie eine albanisch-deutsche Forschungsstudie zeigt.
- Die Anatomie der Angst
Wo sind die Gefühle zu Hause und was geschieht, wenn sich negative Gefühle wie Angst oder Stress selbstständig machen und nicht mehr kontrollierbar sind? Wie beeinflussen Gefühle unsere vermeintlich rationalen Entscheidungen? Der Neuropsychiater Raymond Dolan findet die Antworten auf diese Fragen im Zusammenspiel verschiedener Regionen des menschlichen Gehirns.
- Michelangelo auf der Spur
Seit dem 19. Jahrhundert dürfen Wissenschaftler das Archiv der Bauhütte von St. Peter in Rom für ihre Forschung nutzen – und das tun sie ausgiebig. Und doch werden immer noch wahre Schätze in den verschiedenen Archiven von Vatikan und Petersdom entdeckt. Erst jüngst gelang dem Kunsthistoriker Vitale Zanchettin ein aufsehenerregender Fund.
- Mit den Augen einer Biene
Das Gehirn einer Biene ist etwa zehntausendmal kleiner als das eines Menschen und leistet doch Erstaunliches. Der australische Bienenforscher Adrian Dyer untersucht, wie Bienen komplexe Aufgaben lernen und sogar menschliche Gesichter erkennen können. Die Abläufe im Bienenhirn könnten zum Vorbild werden für Computersysteme zur Gesichtererkennung, etwa an Flughäfen.
Kosmos 90/2007
- Netzwerk für Nachhaltigkeit
Amina Saied und Jens Gebauer leben das Humboldt-Netzwerk und engagieren sich für gemeinsame Ziele: Ressourcen vor Ort nutzen, Biodiversität bewahren und jungen Forschern einen Weg durch den wissenschaftlichen Dschungel weisen.
- Die Wunderpflanze
In Nigeria soll sie Mangelernährung vorbeugen, in Europa helfen, einheimische Früchte resistent gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Odunayo Adebooye erforscht die Schlangentomate.
- Vom Außenseiter zum Hoffnungsträger
Seit 150 Jahren beschäftigt die Wissenschaft eine Frage, die heute viele Leben retten könnte: Gibt es eine Möglichkeit, das Herz nach einer Schädigung zur Selbstregeneration anzuregen? Viele Forscher haben sich erfolglos an dieser Herausforderung versucht - der Zellbiologe Felix Engel hat es geschafft: Für seine Erfolge auf dem Gebiet der Herzzellenregeneration wurde er mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet.
- Ein Zebrafisch kommt selten allein
Das Forscherehepaar Mary Mullins und Michael Granato sind ein besonderer Fall von Dual Career. Beide sind als Forschungspreisträger der Humboldt-Stiftung zu Gast am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg. Hier forschen sie am gleichen Versuchstier, dem Zebrafisch. Weshalb sie sich dabei trotzdem nicht in die Quere kommen, zeigt ein Besuch im Labor.
Kosmos 88/2006
- Rückkehr offen
Was russische Nachwuchsforscher ins Ausland treibt.
- Mann des Jahres
Wie der estnische Mathematiker Tarmo Soomere in seiner Heimat zum Volkshelden wurde.
- Gucklöcher in die Erdgeschichte
Graue Steinbrocken sind für Yamirka Rojas-Agramonte wertvolle Schätze. Die kubanische Geologin versucht mit ihrer Hilfe, die weißen Flecken auf der geologischen Landkarte ihres Landes zu füllen. Ein Portrait.
Kosmos 87/2006
- Die Stunde der Experten
Bei den Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union mit der Türkei schlägt die Stunde der wissenschaftlichen Politikberater. Zu den gefragten Experten gehören zwei Humboldtianer.
Kosmos 85/2005
- Vom Minister zum Stipendiaten
Der georgische Rechtswissenschaftler Lado Chanturia war Justizminister und oberster Verfassungsrichter seines Landes. Doch seine Karriere als Politiker und demokratischer Reformer in der Richterrobe tauschte er gegen ein Forschungsstipendium in Deutschland.
- Lieber Leipzig
Von Atlanta nach Leipzig und beinahe, aber wirklich nur beinahe, wieder zurück. Wie die amerikanische Entwicklungspsychologin Tricia Striano ihre Liebe zu Leipzig entdeckte und weshalb ostdeutsche Mütter ein Glücksfall für die Forschung sind.

Seitenanfang
Drucken