Nachrichten aus der Stiftung

Alexander von Humboldt-Professuren erstmals vergeben

Acht Forscher und eine Forscherin wurden im Oktober 2008 für die erstmals vergebenen Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt. Mit dem höchst dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftler aller Disziplinen aus. Der Preis ist mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert und soll den Preisträgern ermöglichen, fünf Jahre lang zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.

Der vom Bundesforschungsministerium finanzierte Preis versetzt die Hochschulen in die Lage, internationalen Spitzenkräften konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten sowie ihr Profil zu schärfen.

„Ich freue mich sehr, dass wir hervorragende Kandidaten für den Preis benennen können. Die Alexander von Humboldt-Professur ist ein starkes Argument für Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus aller Welt, nach Deutschland zu kommen“, sagt Bundesforschungsministerin Annette Schavan.

Jährlich können bis zu zehn Alexander von Humboldt-Professuren vergeben werden. Die nächsten Nominierungsfristen enden am 16. Januar 2009 und am 15. Mai 2009.


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Die Preisträger, ihre Fachgebiete und Universitäten

  • Oliver Brock, 39, Informatik, Technische Universität Berlin
  • Piet Wibertus Brouwer, 37, Theoretische Festkörperphysik, Freie Universität Berlin
  • Georgi Dvali, 44, Teilchenphysik und Kosmologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Ulrike Gaul, 48, Entwicklungsbiologie, Ludwig-Maximilians- Universität München
  • Tamas L. Horvath, 41, Neurobiologie, Universität zu Köln
  • Norbert Langer, 50, Astrophysik, Universität Bonn
  • Martin Bodo Plenio, 40, Quantenoptik und Quanteninformation, Universität Ulm
  • Burkhard Rost, 47, Bioinformatik, Technische Universität München
  • Thomas Tuschl, 42, Zellbiologie, Freie Universität Berlin

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