Neues aus der Stiftung

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften an zwei Humboldtianer

Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009 teilen sich die Reimar Lüst-Preisträgerin Elinor Ostrom und der Humboldt-Forschungspreisträger Oliver E. Williamson.

Insgesamt haben nun bereits 43 Forscherinnen und Forscher aus dem weltweiten Humboldt-Netzwerk einen Nobelpreis erhalten. Elinor Ostrom ist die erste Frau, die mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde, und die erste Humboldtianerin, die einen Nobelpreis erhält.

Elinor Ostrom
Elinor Ostrom
Foto: Indiana University

Elinor Ostrom ist Professorin für Politikwissenschaft an der Indiana University in Bloomington, USA. Sie arbeitet interdisziplinär und ist eine weltweit führende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Institutionenanalyse mit Schwerpunkt auf der Nutzung von Gemeinschaftsgütern. Ostrom hat durch ein von ihr begründetes Austauschprogramm zahlreiche deutsche Gastwissenschaftler in die USA eingeladen. Im Mai dieses Jahres wurde sie mit dem von der Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung gemeinsam verliehenen Reimar Lüst-Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung ausgezeichnet. Als Reimar Lüst-Preisträgerin setzt sie ein mithilfe des TransCoop-Programms der Humboldt-Stiftung begonnenes gemeinsames Forschungsprojekt mit Konrad Hagedorn von der Humboldt-Universität Berlin fort und arbeitet mit Michael Kirk von der Universität Marburg zusammen.

Oliver E. Williamson
Oliver E. Williamson
Foto: Steve McConnell /
UC Berkeley

Oliver Williamson ist Professor Emeritus of Business, Economics and Law an der University of California, Berkeley, USA. Er wurde bereits 1987 mit dem Humboldt-Forschungspreis für seine grundlegenden Leistungen zur Entwicklung der Institutionenökonomik ausgezeichnet. Der mit dem Preis verbundene Forschungsaufenthalt in Deutschland führte ihn 1991 an die Universität des Saarlandes, wo er mit Rudolf Richter zusammenarbeitete. Für 2010 plant er einen erneuten Aufenthalt in Deutschland. Williamsonbetreut als Gastgeber auch deutsche Feodor Lynen-Forschungsstipendiaten der Humboldt-Stiftung in den USA.



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