Humboldt Kosmos
Mobilität ist kein Selbstzweck. Jungen Forschern dienen internationale Konferenzen als eine Art wissenschaftliche Leistungsschau, Zwischenstopps an Eliteuniversitäten gelten mittlerweile als Muss für eine erfolgreiche Karriere. Doch der wahre Gewinn liegt in den längerfristigen Aufenthalten an einem anderen Ort und der unmittelbaren Zusammenarbeit: Telefon, Internet und Videokonferenzen können das Gespräch von Gesicht zu Gesicht eben nicht ersetzen.
Wie stark beeinflussen Gefühle das Handeln in unterschiedlichen Kulturen? Der Psychologe Dominik Güss suchte auf vier Kontinenten nach den emotionalen Blaupausen des Verhaltens.
Das Gehirn einer Biene ist etwa zehntausendmal kleiner als das eines Menschen und leistet doch Erstaunliches. Der australische Bienenforscher Adrian Dyer untersucht, wie Bienen komplexe Aufgaben lernen und sogar menschliche Gesichter erkennen können. Die Abläufe im Bienenhirn könnten zum Vorbild werden für Computersysteme zur Gesichtererkennung, etwa an Flughäfen.
Oft läuft das Lob der Internationlität auf ein Paradox hinaus. Einerseits wird die Herkunft eines Forschers als unbeachtlich für die Forschungs bezeichnet. Andererseits soll es einen Zusammenhang zwischen der internationalen Besetzung einer Forschungseinrichtung und ihrer Qualität geben.
Deutschland ist eine verspätete Trüffelnation, die erst im 18. Jahrhundert auf den Geschmack des Edelpilzes kam. Doch nun erlebt die Trüffel, nicht zuletzt dank veränderter klimatischer Bedingungen, eine Renaissance. Ein kleiner Streifzug durch 1000 Jahre wechselvoller Kulturgeschichte der Trüffel in Deutschland.
Fünf Spitzenwissenschaftler erhielten am 11. Mai 2010 die Auszeichnung als Alexander von Humboldt-Professoren. Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz überreichten die Preise während einer Festveranstaltung in Berlin.