Newsletter 2/2008

Liebe Leserinnen und Leser,
manchmal ist Forschung Detektivarbeit, wie das Beispiel des Humboldtianers Vitale Zanchettin zeigt: Lesen Sie, wie er dem Geheimnis einer verschollenen Zeichnung Michelangelos auf die Spur kam. Außerdem: Über die erstaunlichen Gehirnleistungen von Bienen, die neuen Reimar Lüst-Preisträger, aktuelle Förderangebote und Nachrichten aus dem Netzwerk. Viel Spaß beim Lesen.

    Porträt: Michelangelo auf der Spur

    In den Archiven des Vatikan machte der Kunsthistoriker Vitale Zanchettin einen sensationellen Fund: eine bislang unbekannte Planzeichnung Michelangelos für den Bau der Petersdomkuppel. Die Skizze des Meisters war nach seinem Tod zerrissen und mit Notizen überschrieben worden. Jetzt deckt sie auf, wie modern Michelangelo arbeitete. mehr ...

  • Reimar Lüst-Preis für Historiker Jean-Claude Schmitt und Germanist David Simo

    Der französische Historiker Jean-Claude Schmitt und der kamerunische Germanist David Simo werden mit dem Reimar Lüst-Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung ausgezeichnet. mehr ...

  • Interview: Mit den Augen einer Biene

    Das Gehirn einer Biene ist etwa zehntausendmal kleiner als das eines Menschen und leistet doch Erstaunliches. Der australische Bienenforscher Adrian Dyer untersucht, wie Bienen komplexe Aufgaben lernen und sogar menschliche Gesichter erkennen können. Die Abläufe im Bienenhirn könnten zum Vorbild werden für Computersysteme zur Gesichtererkennung, etwa an Flughäfen. mehr ...

  • Schub für Institutspartnerschaften mit Entwicklungsländern

    Die Humboldt-Stiftung will künftig mehr Institutspartnerschaften fördern. Hiermit unterstützt sie langfristige Forschungskooperationen zwischen deutschen Wissenschaftlern und Humboldtianern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine Partnerschaft kann über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 55.000 Euro gefördert werden. mehr ...

  • Weiterforschen in Deutschland: Rückkehrförderung macht Lynen-Stipendien attraktiver

    Mit dem Feodor Lynen-Forschungsstipendium fördert die Stiftung jedes Jahr bis zu 150 deutsche Wissenschaftler, die ein Forschungsprojekt im Ausland verwirklichen wollen. Das neue Rückkehrstipendium bietet jetzt die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit dem ausländischen Kooperationspartner auch nach der Rückkehr von Deutschland aus fortzusetzen. mehr ...

  • Nachrichten aus dem Netzwerk

    Afrikanische Wissenschaftler fordern mehr Einsatz für die Forschung; Neuer Premierminister Taiwans ist Humboldtianer. mehr ...