Newsletter 4/2008

Liebe Leserinnen und Leser,
vor Kurzem hat die Humboldt-Stiftung die ersten neun Alexander von Humboldt-Professuren vergeben. Einen deutschen Nobelpreis nannte die Süddeutsche Zeitung diese neue, mit bis zu fünf Millionen Euro dotierte Auszeichnung. Finanziert wird sie vom deutschen Forschungsministerium. Die Humboldt-Professoren, aber auch alle anderen Stipendiaten und Preisträger der Stiftung, die nach Deutschland kommen, zeigen: Deutschland ist attraktiv für internationale Wissenschaftler, und in der deutschen Forschung tut sich viel, was optimistisch macht für das kommende Jahr – trotz aller Sorge um die Folgen der weltweiten Finanzkrise. So wünschen wir Ihnen Zuversicht, frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr sowie – wie immer – viel Spaß beim Lesen.

    Alexander von Humboldt-Professur bringt Forscherstars nach Deutschland

    Mit dem erstmals vergebenen höchst dotierten internationalen Forschungspreis in Deutschland holt die Humboldt-Stiftung neun internationale Spitzenforscher an deutsche Universitäten. Die nächsten Antragsfristen enden am 16. Januar und am 15. Mai 2009.  mehr ...

  • Vertrauen verbindet: Tagung in Berlin bringt Deutschland-Alumni zusammen

    Auf Einladung der Humboldt-Stiftung werden sich am 21. und 22. Januar 2009 rund 100 Alumni der Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin treffen, um über neue Wege der internationalen Zusammenarbeit und der Werbung für den Standort Deutschland zu diskutieren. mehr ...

  • Es geht auch anders: Neue Ideen für den Wettbewerb um die hellsten Köpfe

    Braindrain war gestern, die Zukunft gehört dem Brainsharing, so lautet ein Fazit der mehr als 40 Experten aus Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement aus sechs Ländern, die sich auf Einladung des International Advisory Boards der Humboldt-Stiftung zum 2. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft in Berlin getroffen haben. Kreative Lösungen sollen dafür sorgen, dass wissenschaftlicher Austausch im Wettbewerb der nationalen Standorte um die weltbesten Köpfe nicht zu kurz kommt. mehr ...

  • Scharia versus Gentechnologie?

    Der Humboldtianer und Islamwissenschaftler Thomas Eich darüber, wie islamische Rechtsgelehrte mit bioethischen Fragen umgehen und welche Rolle die Mediziner dabei spielen. mehr ...

  • Attraktives Angebot für Forscher aus Entwicklungsländern

    Die Humboldt-Stiftung vergibt auch 2009 wieder bis zu 60 Georg Forster-Stipendien an Wissenschaftler aus Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr ...

  • Kurzzeitstipendium für Gesellschaftswissenschaftler aus Lateinamerika

    Bis zu sieben promovierte Forscher, bevorzugt der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aus Lateinamerika haben 2009 die Chance, mit einem Thyssen-Humboldt-Kurzzeitstipendium in Deutschland zu forschen. Der nächste Bewerbungsschluss ist der 30. April 2009. mehr ...