Newsletter 6/2011

Neue Alexander von Humboldt-Professoren

Vier Forscher aus dem Ausland wurden für den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgewählt.

Ein Biophysiker, ein Nachrichtentechniker, ein Mediziner und ein Mathematiker wurden im Oktober 2011 als neue Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt. Sie stehen nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten:

Von oben links nach unten rechts:
Jochen Guck, Matthias Tschöp,
Michael Weiss, Robert Schober

Fotos: privat
  • Der an der University of Cambridge in Großbritannien forschende Biophysiker Jochen Guck (38) soll an der Technischen Universität Dresden arbeiten.
  • Robert Schober (40) ist Nachrichtentechniker an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, und soll künftig an der Universität Erlangen-Nürnberg forschen.
  • Der an der University of Cincinnati in den USA arbeitende Mediziner Matthias Tschöp (44) soll an der Technischen Universität München und am Helmholtz Zentrum München arbeiten.
  • Der Mathematiker Michael Weiss (55) von der University of Aberdeen, Großbritannien, wurde von der Universität Münster nominiert.
     

Der Auswahlausschuss der Humboldt-Stiftung hatte über zehn Anträge zu entscheiden. Von den Kandidaten arbeiten derzeit fünf in Großbritannien, zwei in den USA und je einer in Kanada, Schweden und Ungarn.

Der Auswahlausschuss der Humboldt-Stiftung hatte über zehn Anträge zu entscheiden. Von den Kandidaten arbeiten derzeit fünf in Großbritannien, zwei in den USA und je einer in Kanada, Schweden und Ungarn.

Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen aus. Sie sollen langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird von der Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Preisgeld ist für die Finanzierung der ersten fünf Jahre in Deutschland bestimmt. Den Hochschulen eröffnet der Preis die Chance, internationalen Spitzenkräften konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten sowie ihr Profil zu schärfen.

Im April 2011 waren bereits vier Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt worden. Die Verleihung der Preise wird im Mai 2012 in Berlin stattfinden.