4. Juni 2009, Nr. 22/2009

Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt nachhaltige Zukunftsinvestitionen

Mit Erleichterung und Freude reagiert die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen auf die Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten für eine Fortsetzung von Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innovation. „Es gibt keine nachhaltigere Investition in die Wettbewerbsfähigkeit und konjunkturelle Entwicklung unseres Landes als die in Bildung und Forschung. Die Konkurrenz schläft nicht, denn andere Länder bauen mit Rekordsummen ihre Wissenschaftssysteme aus. Mit dem jetzt verabschiedeten Paket der Pakte hat Deutschland sehr gute Voraussetzungen, sich im globalen Wettbewerb erfolgreich zu behaupten“, so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft und zurzeit Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Durch diese Entscheidung werden nicht nur Bildung und Forschung gestärkt, auch der Arbeitsmarkt erhält einen nachhaltigen Impuls: „Es werden Zehntausende zukunftsorientierte Arbeitsplätze und gleichzeitig Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs geschaffen.“

Ausdrücklich dankte Mlynek der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan: „Die Ministerin hat durch ihren persönlichen Einsatz entscheidend dazu beigetragen, dass die Politik jetzt ein klares Signal für Wissenschaft und Innovation in diesem Land setzt.“ Mit den drei bisher sehr erfolgreichen Pakten wird einer Generation von Studierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Zukunftsperspektive aufgezeigt. Das deutsche Wissenschaftssystem hat so einen enormen Schub bekommen, zukunftsweisende Forschungsthemen wurden aufgegriffen und neuartige Formen der Zusammenarbeit entwickelt. Durch die Fortsetzung und Erweiterung der Pakte werden die Wissenschaftsorganisationen in die Lage versetzt, diesen Schwung jetzt noch einmal zu verstärken.

Mit dem Paket aus den drei Pakten werden insgesamt 18 Milliarden Euro in den nächsten Jahren in Forschung und Lehre investiert. Diese Mittel kommen sowohl den Universitäten und Hochschulen als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu Gute.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.900 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern – unter ihnen 41 Nobelpreisträger.

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