12. April 2012, Nr. 09/2012

Zweite Runde des Ideenwettbewerbs zur internationalen Alumni-Arbeit startet

Erneut können deutsche Universitäten mit dreimal 130.000 Euro ausgezeichnet werden

Nach einer erfolgreichen ersten Runde 2011, bei der die RWTH Aachen und die Universitäten Bayreuth und Heidelberg als Gewinner ausgezeichnet wurden, lädt die Alexander von Humboldt-Stiftung nun erneut Universitäten und Technische Hochschulen ein, an ihrem Ideenwettbewerb „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ teilzunehmen. Wie können Forscher-Alumni die Universitäten beim Marketing oder der Ansprache des wissenschaftlichen Nachwuchses im Ausland unterstützen? Wie können Kooperationen langfristig fortgesetzt und ausgebaut werden und wie die Expertise der Forscher-Alumni für die Internationalisierung der Universität genutzt werden? Gesucht werden Konzepte, wie die Kontakte zu internationalen Alumni, die in der Vergangenheit Forschungsaufenthalte an deutschen Universitäten verbracht haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen, dauerhaft gepflegt und genutzt werden können.

Unter den eingereichten Ideen werden die drei besten Konzepte von einer Jury ausgewählt und prämiert. Das Preisgeld von jeweils 130.000 Euro soll dazu dienen, die ausgezeichneten Konzepte zu verwirklichen und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Antragsberechtigt sind Universitäten und Technische Hochschulen in Deutschland, an denen internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler tätig sind. Ausschreibungsbeginn ist der 12. April 2012, Bewerbungsschluss der 12. Juli 2012.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „Research in Germany - Land of Ideas“.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 48 Nobelpreisträger.

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