22. August 2012, Nr. 22/2012

Sofja Kovalevskaja-Preise 2012 vergeben

14 internationale Forschertalente erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro

Die Alexander von Humboldt-Stiftung zeichnet vierzehn internationale Nachwuchswissenschaftler mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis aus. Sie erhalten jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro und bekommen damit in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind zwischen 27 und 35 Jahre alt und kommen zu Gastaufenthalten an deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen. Sie werden an ihren Gastinstituten eigene Forschungsgruppen aufbauen und dort fünf Jahre lang forschen. Der Preis wird vom Bundesforschungsministerium finanziert.

Bitte vormerken: Die Preisverleihung wird am 20. November abends in Berlin stattfinden.

Die Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute sind:

  • Pavel Buividovich, Weißrussland/Russland, Theoretische Physik, Universität Regensburg, Institut für Physik I
  • Dmitry A. Fedosov, Russland/USA, Biophysik, Forschungszentrum Jülich (FZJ), Institute of Complex Systems, Theorie der Weichen Materie und Biophysik
  • Tanja Gaich, Österreich, Organische Chemie, Universität Hannover, Institut für Organische Chemie
  • Kerstin Kaufmann, Deutschland/Niederlande, Pflanzenbiologische Grundlagenforschung, Universität Potsdam, Institut für Biochemie und Biologie
  • Na Liu, China/USA, Optik, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart
  • Veronika Lukacs-Kornek, Ungarn/USA, Hepatologie, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Universitätsklinik für Innere Medizin II
  • Ulf A. Orom, Dänemark/USA, Molekularbiologie, Max-Planck-Institut für molekulare Genetik Berlin, Abteilung Bioinformatik
  • Miriam Ronzoni, Italien, Politische Theorie, Technische Universität Darmstadt, Institut für Politikwissenschaft
  • Patricia Schady, Großbritannien, Astrophysik, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
  • Richard Stancliffe, Großbritannien/Australien, Physik der Sterne, Universität Bonn, Argelander Institut für Astronomie
  • Athanasios Typas, Griechenland/USA, Mikrobengenetik, EMBL Heidelberg - European Molecular Biology Laboratory, Genome Biology
  • Samuel Wagner, Deutschland/USA, Mikrobiologie, Universität Tübingen, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
  • Nils B. Weidmann, Deutschland/Norwegen, Politikwissenschaft, Politologie, Universität Konstanz, Fachbereich für Politik- und Verwaltungswissenschaft
  • Yan Yu, China, Elektrochemie, Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart, Abteilung für Physikalische Chemie

    Die Alexander von Humboldt-Stiftung

    Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 48 Nobelpreisträger.

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