10. Februar 2013, Nr. 06/2013

Allianz der Wissenschaftsorganisationen würdigt Verdienste von Ministerin Schavan

Eine gemeinsame Erklärung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen 

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen reagiert mit großem Respekt und mit Bedauern auf den Rücktritt von Annette Schavan als Bundesministerin für Bildung und Forschung.

In den vergangenen sieben Jahren hat Frau Schavan sehr wichtige und deutliche Akzente für die Stärkung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft und Hochschulen gesetzt, die fortwirken werden. Mit ihrer Amtszeit verbinden sich so wichtige Initiativen wie die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation und der Hochschulpakt 2020. Die außerordentliche Sachkunde und Argumentationskraft von Frau Schavan prägten die Wissenschaftspolitik. Mit ihrem hohen persönlichen Engagement und ihrem unermüdlichen Einsatz für die Belange der Wissenschaft in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur hat Frau Schavan sich große Anerkennung in der Wissenschaft und bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland erworben. Ihre Verdienste werden Ihre Amtszeit überdauern.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen dankt Frau Schavan für die verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse von Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Die Allianz ist zuversichtlich, dass sich die hervorragende Zusammenarbeit mit Johanna Wanka als neuer Bundesministerin für Bildung und Forschung fortsetzen wird.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland. Sie nimmt regelmäßig zu Fragen der Wissenschaftspolitik, Forschungsförderung und strukturellen Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems Stellung. Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat. Für das Jahr 2013 hat die Hochschulrektorenkonferenz turnusgemäß die Federführung in der Allianz übernommen. 

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 49 Nobelpreisträger.

Kontakt

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Gemeinsame Erklärung von:

Alexander von Humboldt-Stiftung
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Fraunhofer Gesellschaft
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Hochschulrektorenkonferenz
Max-Planck-Gesellschaft
Leibniz-Gemeinschaft
Wissenschaftsrat