30. August 2018, Nr. 20/2018, aktualisiert am 22.Oktober 2018

Sofja Kovalevskaja-Preise 2018 vergeben

Sechs internationale Forschertalente erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro Preisgeld und bauen damit in Berlin, Bochum, Freiburg, Heidelberg, Saarbrücken und Würzburg eigene Arbeitsgruppen auf.

Die Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2018
Die Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2018: Aydan Bulut-Karslioglu, Kenji Fukushima, Milica Gašić, Hitoshi Omori, Paola Pinilla und Fritz Renner (von li. oben nach re. unten)

Die Alexander von Humboldt-Stiftung zeichnet sechs internationale Forschertalente im Alter von 31 bis 36 Jahren mit einem der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands aus: Die Preisträger erhalten je bis zu 1,65 Millionen Euro.
Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis bekommen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte. Sie forschen bis zu fünf Jahre lang an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen und bauen eigene Arbeitsgruppen an ihren Gastinstituten auf. Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Die Sofja Kovalevskaja-Preise werden am 22. November bei einer Preisverleihung in Berlin feierlich überreicht.

Die neu ausgewählten Preisträger, ihre Herkunfts- und letzten Aufenthaltsländer, ihre Fachgebiete sowie ihre Gastinstitute sind:

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 29.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.

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