8. April 2019, Nr. 07/2019

Konferenz: „Forschung ohne Grenzen – Das Erbe Alexander von Humboldts heute“

Staatsministerin Michelle Müntefering eröffnet Humboldt-Kolloquium in Madrid. Wissenschaftler aus verschiedenen europäischen Ländern diskutieren dort vom 11. bis 13. April Alexander von Humboldts Bedeutung für die Gegenwart.

Er war Naturforscher, Abenteurer, Netzwerker, Wissenschaftskommunikator und politischer Querdenker: In diesem Jahr feiert die Welt Alexander von Humboldts 250. Geburtstag. Welche Relevanz hat Humboldts Erbe für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute? Was kann von Humboldts visionären Überzeugungen für die gegenwärtige Situation von Wissenschaft und Forschung übernommen werden? Wie können Humboldts Ideale für heutige Kooperationen und Netzwerke genutzt werden?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des interdisziplinären Kolloquiums „Forschung ohne Grenzen – Das Erbe Alexander von Humboldts heute“, das auf Einladung der Alexander von Humboldt-Stiftung knapp 300 Nachwuchswissenschaftler, Alumni der Stiftung und Gäste aus Spanien, Portugal, Frankreich und den Beneluxländern in Madrid zusammenbringt. Tagungsorte des Kolloquiums sind die Philosophische Fakultät der Universidad Complutense in Madrid und das Hotel Meliá Avenida América.

Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, wird die Konferenz gemeinsam mit dem Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape eröffnen.

Journalisten sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Bild- und Tonaufnahmen. Bitte melden Sie sich unter presse@avh.de an.

 

Eröffnung: Donnerstag, 11. April
Zeit: 17 Uhr
Ort: Universidad Complutense, Facultad de Filología, Paraninfo, Plaza de Menéndez Pelayo 1, 28040 Madrid

Freitag, 12. April
Zeit: 9:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Ort: Hotel Meliá Avenida América, Calle de Juan Ignacio Luca de Tena 36, 28027 Madrid

Samstag, 13. April
Zeit:
9:30 Uhr bis 13 Uhr
Ort: Hotel Meliá Avenida América, Calle de Juan Ignacio Luca de Tena 36, 28027 Madrid

 

Derzeit leben und arbeiten weit über 2.000 Humboldt-Alumni in Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg, viele davon in führenden Positionen an Universitäten, in Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen. Das Humboldt-Kolloquium soll mit interdisziplinären Workshops und Fachvorträgen die Humboldtianer untereinander sowie mit deutschen Fachkollegen in Kontakt bringen und zudem Nachwuchswissenschaftler auf die Förderangebote der Humboldt-Stiftung und den Forschungsstandort Deutschland aufmerksam machen.

Pro Jahr veranstaltet die Alexander von Humboldt-Stiftung zwei große Kolloquien im Ausland, zu denen Alumni des betreffenden Landes oder der Region eingeladen werden. Das Kolloquium in Madrid findet in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft statt.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 29.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.

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