Sonderinitiative für Ägypten und Tunesien

Die von der Alexander von Humboldt-Stiftung seit dem Jahr 2012 durchgeführte Sonderinitiative für Ägypten und Tunesien wird in 2013 und 2014 fortgesetzt. Die Mittel hierfür werden vom Auswärtigen Amt im Rahmen der "Transformationspartnerschaften" in den Jahren 2012 bis 2014 bereitgestellt. Alumni aus Ägypten und Tunesien können folgende Fördermaßnahmen beantragen:

Institutspartnerschaften

Die Alexander von Humboldt-Stiftung bietet die Möglichkeit, in einer institutionellen Partnerschaft verschiedene Fördermaßnahmen zu einer Kooperation zwischen bereits durch die Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ägypten oder Tunesien und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland zu bündeln. Die Institutspartnerschaften sollen eine nachhaltige Grundlage für eine internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit legen und können für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren (auch über das Jahr 2014 hinaus) beantragt werden. In die Zusammenarbeit sollen auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Doktorandinn/en und Postdoktorandinn/en) integriert werden, die als potentielle Bewerberinnen und Bewerber für ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in Frage kommen.

Tagungsinitiativen

Durch Tagungsinitiativen von Alumni der Forschungsstipendien- und Forschungspreisprogramme in Ägypten und Tunesien soll die Vernetzung der Wissenschaft innerhalb der Länder, aber auch innerhalb der Region und mit Deutschland verbessert werden. Die Beantragung erfolgt analog dem Verfahren für Humboldt-Kollegs. Einen Überblick über alle von der Humboldt-Stiftung organisierten bzw. finanzierten Veranstaltungen finden Sie im Bereich Termine und Tagungen.

Gastaufenthalte in Ägypten und Tunesien

Gastaufenthalte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland an den Instituten der Alumni in Ägypten und Tunesien können entsprechend den Bedingungen des Alumni-Programms durch eine Reisekostenbeihilfe gefördert werden.

Erneute Forschungsaufenthalte in Deutschland

Alumni aus Ägypten und Tunesien können nach Abschluss der Erstförderung und Rückkehr ins Ausland die Förderung eines erneuten Forschungsaufenthaltes (in der Regel bis zu drei Monate, im Rahmen der Sonderinitiative bei besonderer Begründung auch bis zu sechs Monate) in Deutschland beantragen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag eine Reisekostenpauschale gewährt werden.

Tandem-Aufenthalte in Deutschland

Alumni aus Ägypten und Tunesien haben die Möglichkeit, mit von ihnen ausgewählten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen gemeinsamen Gastaufenthalt in Deutschland (in der Regel bis zu drei Monate, im Rahmen der Sonderinitiative bei besonderer Begründung auch bis zu sechs Monate) zu beantragen. Die erforderlichen Unterlagen zur Antragstellung sowie weitere Informationen finden Sie hier:

 
 

Sachmittelprogramme (Druckkosten- und Gerätebeihilfen, Buchspenden)

Alumni in Ägypten und Tunesien können im Rahmen der Sonderinitiative auch Anträge für Druckkostenbeihilfen, Gerätebeihilfen und Buchspenden einreichen. Hierdurch soll die wissenschaftliche Zusammenarbeit über den Erstaufenthalt hinaus nachhaltig gefördert werden.

Rückkehrstipendien

Nach erfolgreichem Abschluss des von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Erstaufenthalts in Deutschland können Forschungsstipendiatinnen und -stipendiaten Rückkehrstipendien zur Förderung der Reintegration an einem Institut in Ägypten oder Tunesien beantragen.

 

Die Förderangebote stehen unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit ausreichender Haushaltsmittel.