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FAQ für Bundeskanzler-Stipendiaten

Hinweis

Diese Seite enthält Informationen für die Stipendienjahrgänge 2020/21 und 2021/22.

FAQ für Bundeskanzler-Stipendiat*innen für die Stipendienjahrgänge ab 2022/2023 finden Sie hier.

Saturn-ähnliches Dekortationsbild

Diese Fassung der Richtlinien und Hinweise ist gültig für Stipendienverleihungen des Jahrgangs 2021/2022. Der deutschsprachige Text ist verbindlich; der englischsprachige Text stellt lediglich eine Hilfsübersetzung dar.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie erfordern Anpassungen im Stipendienprogramm, die als Ergänzung der Richtlinien und Hinweise zusammengefasst sind.

Richtlinien und Hinweise für Bundeskanzler-Stipendiati*nnen (PDF, 422 KB)
Ergänzung der Richtlinien für den Stipendiatenjahrgang 2021/2022 aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (PDF, 40 KB)

In unserer Richtlinien-Broschüre (PDF) gibt es eine Checkliste, in der alle wichtigen Schritte aufgeführt werden.
Wir möchten Sie auch auf das Internetportal EURAXESS Deutschland hinweisen. Unter Tägliches Leben finden Sie allgemeine Informationen über Ihren Aufenthalt in Deutschland.

In unserer Richtlinien-Broschüre (PDF) gibt es eine Checkliste, in der alle wichtigen Schritte aufgeführt werden.

Die Wohnungssuche ist in Deutschland oftmals sehr schwierig und zeitaufwändig. Das Wohnungsangebot ist regional sehr unterschiedlich und zum Teil sehr beschränkt. Es ist daher dringend zu empfehlen, in direktem Kontakt mit der Gastinstitution in Deutschland und dem Akademischen Auslandsamt, International Office bzw. Welcome Centre rechtzeitig vor der Anreise die Wohnungsfrage nach Möglichkeit schriftlich zu klären. Ein entsprechendes Formular (DOC) finden Sie auf der Website der Stiftung. Dabei ist es wichtig anzugeben, ob und wie viele Familienmitglieder Sie in Deutschland begleiten. Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland bis zu 40 % der monatlichen Stipendienzahlung für die Wohnungsmiete aufgewandt werden müssen.
Um gerade in der Anfangszeit des Aufenthaltes die Probleme bei der Wohnungssuche in Grenzen zu halten, empfiehlt die Alexander von Humboldt-Stiftung nachdrücklich allen Geförderten, die mit ihrer Familie nach Deutschland kommen möchten, zuerst allein anzureisen und die Familie erst dann nachkommen zu lassen, nachdem eine geeignete Wohnung gefunden wurde.
Bitte beachten Sie auch die Informationen unter Wohnen im Portal EURAXESS Deutschland.

Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Kinderbetreuung und Schulen im Portal EURAXESS Deutschland.
Die Kosten der Betreuung und Unterbringung des Kindes müssen von den Geförderten selbst getragen werden.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung empfiehlt Stipendiatinnen und Stipendiaten nachdrücklich, dass ihre Kinder erst nach dem Sprachkurs und Einführungsseminar zu Beginn des Aufenthaltes an der Gastinstitution nach Deutschland kommen. Bevor Ihre Familie nach Deutschland einreist, sollten Sie möglichst bereits eine Unterkunft in der Nähe Ihrer Gastinstitution gefunden haben.

Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Kinderbetreuung und Schulen im Portal EURAXESS Deutschland.

Stipendiatinnen und Stipendiaten mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen wird ein dreimonatiger Intensiv-Sprachkurs in Bonn verliehen; die Teilnahme ist für zwei Monate (August und September) verpflichtend, die Inanspruchnahme des Deutschkurses im Juli wird dringend empfohlen. Stipendiatinnen und Stipendiaten, die bereits über sehr gute, aber noch ausbaufähige Deutschkenntnisse verfügen, nehmen an einem zwei- bzw. einmonatigen Sprachkurs teil; Stipendiatinnen und Stipendiaten mit exzellenten Deutschkenntnissen können von der Pflicht zur Teilnahme am Intensiv-Sprachkurs befreit werden.

Die Teilnahme an allen Programm-Veranstaltungen (Einführungsseminar, Studienreise, Abschlusstreffen) sowie am Intensiv-Sprachkurs vor Beginn des Stipendiums (Dauer wie durch die Humboldt-Stiftung festgelegt) und der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung ist für die Bundeskanzler-Stipendiatinnen und -Stipendiaten obligatorisch. Sie sollten ihren Zeitplan langfristig darauf abstimmen.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten während des Stipendienaufenthaltes begleitende Ehepartner und Kinder werden zur Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung miteingeladen (vgl. Richtlinien A.2.4. (PDF)).
Das Programm der anderen Veranstaltungen (Einführungsseminar, Studienreise, Abschlusstreffen) ist ausschließlich für Stipendiaten/innen vorgesehen; weder Ehepartner/innen noch Kinder können daran teilnehmen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie die sie begleitenden Familienangehörigen müssen vom ersten Tag und während der gesamten Dauer des Deutschlandaufenthaltes bei einer Krankenversicherungs-Gesellschaft versichert sein, die ausreichenden Schutz in Deutschland bietet. Genauere Informationen können Sie unseren Richtlinien (B.10.) (PDF) und unserer Website entnehmen.
Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter Krankenversicherung im Portal EURAXESS Deutschland.

Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 2.150 EUR, 2.450 EUR oder 2.750 EUR. Der Stipendienbetrag enthält eine Mobilitätspauschale (vgl. Richtlinien A.3.4. (PDF)) sowie eine Beihilfe zur Kranken- und Haftpflichtversicherung (vgl. Richtlinien A.3.7. (PDF)). Die Stipendienhöhe richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel insbesondere nach der akademischen und beruflichen Qualifikation und Stellung sowie den Berufserfahrungen des Stipendiaten bzw. der Stipendiatin.
Über die Stipendienhöhe entscheidet die Alexander von Humboldt-Stiftung.

Der Stipendienbetrag enthält eine Mobilitätspauschale (vgl. Richtlinien A.3.4. (PDF)) sowie eine Beihilfe für Kranken- und Haftpflichtversicherung (vgl. Richtlinien A.3.7. (PDF)).

Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten während des Stipendiums (nicht während des Sprachkurses) mit jeder Stipendienzahlung eine Mobilitätspauschale in Höhe von monatlich 100 EUR. Die Mobilitätspauschale stellt einen Zuschuss dar für Ausgaben im Zusammenhang mit notwendigen Konferenz- und Forschungsreisen, Archiv- und Bibliotheksaufenthalten etc. in Deutschland und im Ausland. Zusätzliche Reise- oder Konferenzbeihilfen können darüber hinaus nicht gewährt werden. Weitere Informationen können Sie unseren Richtlinien (A.3.4.) (PDF) entnehmen.

Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, die Alexander von Humboldt-Stiftung über alle Nebeneinkünfte (Gehalt bzw. Einkünfte aus selbständiger und nichtselbständiger Arbeit in Deutschland, deutsche oder ausländische Stipendien) zu informieren. Solche Nebeneinkünfte, die die so genannte "Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte" (zurzeit 450 EUR monatlich) überschreiten, werden auf den monatlichen Stipendienbetrag angerechnet. Nebentätigkeiten mit Einkünften, die die vorgenannte "Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte" überschreiten, bedürfen der vorherigen Zustimmung durch die Alexander von Humboldt-Stiftung. Dabei wird geprüft, ob die Nebentätigkeit die Erfüllung des Stipendienzwecks (vgl. A.1. und A.1.9. der Richtlinien (PDF)) gefährdet; die Alexander von Humboldt-Stiftung behält sich vor, in solchen Fällen das Stipendium zu beenden oder zu unterbrechen. Die Inanspruchnahme eines weiteren Stipendiums aus deutschen öffentlichen Mitteln ist nicht zulässig.

Da Bundeskanzler-Stipendiatinnen und -Stipendiaten keine Arbeitnehmer sind, gilt die Durchführung des Projektvorhabens nicht als Erwerbstätigkeit im Sinne des deutschen Einkommensteuergesetzes. Die monatliche Stipendienzahlung ist daher kein Arbeitseinkommen und unterliegt in Deutschland nicht der Sozialversicherungspflicht. Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung sind im Rahmen von § 3 Nr. 44 des deutschen Einkommensteuergesetzes steuerfrei.
Die Gesetze in den Heimat- oder Aufenthaltsländern der Geförderten können besondere Bestimmungen zur Versteuerung von Stipendien enthalten. In Zweifelsfällen sollte ein Steuerberater im Heimatland konsultiert werden (vgl. Richtlinien B.11. (PDF)).

Während des Forschungsaufenthaltes führt der Stipendiat das Projektvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten Gastgeber durch. Der Stipendiat ist dabei weder Arbeitnehmer der Alexander von Humboldt-Stiftung noch der Gastinstitution. Da jedoch die Einrichtungen der Gastinstitution regelmäßig in Anspruch nimmt, unterliegt der Stipendiat den an dieser Institution allgemein geltenden Regelungen und Bestimmungen. Hochschulinstitute und andere Einrichtungen haben auch in Deutschland häufig Personal- und Finanzprobleme. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich dringend, so früh wie möglich eine klare Absprache mit dem Gastgeber über die praktische Zusammenarbeit mit den (wissenschaftlichen und technischen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Institut sowie über Nutzungsmöglichkeiten von Geräten, PC, Telefon, Fax etc. zu treffen. Die Gastgeber sind verpflichtet, für die Geförderten die gleichen Bedingungen für Sicherheit und Gesundheitsschutz wie für andere an der Gastinstitution tätige Personen zu gewährleisten (vgl. Richtlinien B.8. (PDF)).

Sofern ein reguläres Arbeitsverhältnis angestrebt wird, ist dafür grundsätzlich eine Arbeitserlaubnis erforderlich (Ausnahmen: EU-Bürger aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Großbritannien und Zypern sowie EWR-Bürger aus Norwegen, Island, Lichtenstein und Schweizer Staatsangehörige).
Ehepartner von Geförderten, die eine Erwerbstätigkeit ausüben wollen, müssen dies in jedem Fall vor der Einreise anzeigen und eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung (mit dem Hinweis "Erwerbstätigkeit gestattet") beantragen. Die Arbeitserlaubnis selbst muss dann beim Arbeitsamt beantragt werden.
Wir möchten Sie auch auf die Seite Dual Career im Portal EURAXESS Deutschland hinweisen.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen für Wissenschaftlerinnen und Familien.

Für Ehepartner und minderjährige Kinder, die den Stipendiaten während des Förderzeitraumes mindestens drei Monate (ohne Unterbrechung) begleiten, kann die Alexander von Humboldt-Stiftung, sofern entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, Zulagen und/oder eine Beihilfe zur Kranken- und Haftpflichtversicherung gewähren. Des Weiteren bietet die Alexander von Humboldt-Stiftung Stipendiaten verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung für Erziehungsleistungen an. Bitte entnehmen Sie weitere Bedingungen und Einzelheiten dem Antragsformular und den weiteren Informationen auf der entsprechenden Website.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen für Wissenschaftlerinnen und Familien.

Eine Verschiebung des Bundeskanzler-Stipendiums ist leider nicht möglich.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung setzt voraus, dass die Geförderten für den Zeitraum des Stipendiums ihren Projektvorhaben in Deutschland nachgehen und der Gastinstitution nicht länger als insgesamt 14 Tage (zusammenhängend oder summiert) fernbleiben. Umstände, die ein längeres Fernbleiben von der Gastinstitution erfordern (auch krankheitsbedingt), sind der Alexander von Humboldt-Stiftung unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Längere Abwesenheiten von der Gastinstitution bedürfen der schriftlichen Genehmigung sowohl des Gastgebers als auch der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Weitere Informationen können Sie unseren Richtlinien (A.1.3. ) (PDF) und unserer Website entnehmen.

Kann das ursprünglich beantragte Projektvorhaben in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum nicht zu einem sinnvollen Abschluss gebracht werden, ist auf Antrag und unter Angabe der Gründe eine Verlängerung von bis zu drei Monaten im Anschluss an den ursprünglich bewilligten Förderzeitraum möglich. Über die Verlängerungsanträge entscheidet die Alexander von Humboldt-Stiftung unter Berücksichtigung der fachlichen Notwendigkeit und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Eine Verlängerung kann nicht zur Bearbeitung eines neuen Projektes oder eines sich aus dem ursprünglichen Projektvorhaben ergebenden weiterführenden Themas bewilligt werden. Ein entsprechender Antrag sollte der Alexander von Humboldt-Stiftung 3 bis 4 Monate vor Beendigung des Stipendiums vorliegen. Eine Verlängerung des Stipendiums kann unter bestimmten Voraussetzungen auch im Rahmen weiterer Familienleistungen beantragt werden (vgl. A.3.5.3.1. und A.3.5.3.2. der Richtlinien (PDF)). Weitere Informationen können Sie unseren Richtlinien (A.1.3.) (PDF) und unserer Website entnehmen.

Das Bundeskanzler-Stipendium wird zur Durchführung des von dem Stipendiaten / der Stipendiatin beantragten und mit dem Gastgeber bzw. der Gastgeberin abgestimmten forschungsnahen Projektvorhabens an einer Gastinstitution in Deutschland verliehen. Eine Änderung des Projektvorhabens, auf dessen Grundlage der Auswahlausschuss entschieden hat, ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung kann, sofern entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, den wissenschaftlichen Gastgeberinnen und Gastgebern von ausländischen Geförderten in Deutschland auf Abruf einen Forschungskostenzuschuss (vgl. Richtlinien A.3.8 (PDF)) gewähren. Der Zuschuss soll einen Beitrag zur Deckung der bei der Durchführung des Forschungsprojektes anfallenden Kosten, einschließlich der projektspezifischen Verwaltungskosten, leisten. Die Höhe des Forschungskostenzuschusses beträgt für den Förderzeitraum monatlich 500 EUR. Die Gastgeber erhalten vor Beginn des Förderzeitraumes ein Formular, auf dem der Alexander von Humboldt-Stiftung die geeignete Kontoverbindung des Gastinstitutes mitzuteilen ist.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung legt Wert darauf, dass die im Rahmen der Förderung erzielten Forschungsergebnisse publiziert werden. Bitte lesen Sie dazu die Informationen in unseren Richtlinien (A.4.) (PDF).

Die Alexander von Humboldt-Stiftung setzt sich für die Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Forschung ein, besonders auch mit Blick auf junge Familien. Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, finden Sie auf unseren Seiten Chancengleichheit für Forscher*innen und Informationen für Wissenschaftlerinnen und Familien.