25. Januar 2013

Verleihung des Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preises 2012

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des von General de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichneten Elysée‐Vertrags, der die deutsch‐französische Zusammenarbeit und Freundschaft begründete, beglückwünschen die französische Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, gemeinsam die deutschen Wissenschaftler Hermann Nicolai und Hendrik Ziegler und die französischen Wissenschaftler Elisabeth Giacobino und Jean‐Michel Raimond zur Verleihung des Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preises 2012.

Der Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preis wird den französischen und deutschen Preisträgern durch die beiden Ministerinnen am 15. April 2013 in Paris ausgehändigt. Dabei werden auch Mitglieder und Stipendiaten der Humboldt‐Stiftung sowie Vertreter der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und von drei Akademien des Institut de France anwesend sein: Académie des inscriptions et belles lettres, Académie des sciences morales et politiques und Académie des sciences, die für die Organisation der jährlichen fachlichen Auswahl der deutschen Kandidaten verantwortlich ist.

Der Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preis

Der Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preis wurde erstmals 1983 verliehen und ist mit 60.000 Euro dotiert. Das französische Ministerium für Hochschulen und Forschung (Ministère de l’enseignement supérieur et de la recherche) vergibt den Preis jedes Jahr. Zwei Preise gehen an deutsche Wissenschaftler von internationalem Ansehen, die von den französischen Partnern vorgeschlagen werden, mit denen sie eine Kooperation haben oder planen. Ausgezeichnet werden vorzugsweise zwei Wissenschaftler mit unterschiedlichem Profil, ein erfahrener und ein Nachwuchswissenschaftler. Der Preis wird unter Mitwirkung der Académie des sciences ‐Institut de France verliehen, die die Jury aus Akademiemitgliedern einberuft.

Die Alexander von Humboldt‐Stiftung verleiht den Preis an französische Wissenschaftler, die ein langfristiges Forschungsprojekt zusammen mit ihren Fachkollegen in Deutschland durchführen wollen. Die Nominierung erfolgt durch erfahrene deutsche Wissenschaftler. Der Gay‐Lussac‐Humboldt‐Preis ist Teil des Programms für den Humboldt‐Forschungspreis, den die Humboldt‐Stiftung an ausländische Spitzenforscher aller Fachrichtungen vergibt. Jährlich werden bis zu 100 Humboldt‐Forschungspreise an internationale Wissenschaftler verliehen, deren Arbeiten oder Entdeckungen einen wesentlichen und nachhaltigen Einfluss auf ihr Fachgebiet haben und von denen auch künftig Spitzenleistungen zu erwarten sind.

Ansprechpartner für die Presse:
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Nachtrag vom 25. Februar 2013: Die neue Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, wird an Stelle von Annette Schavan an der Veranstaltung am 15. April 2013 teilnehmen.

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