Neue Kooperation mit der Carl Friedrich von Siemens Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Münchner Carl Friedrich von Siemens Stiftung vergeben künftig gemeinsame Forschungsstipendien, Forschungspreise und Stipendienzuschläge an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Großraum München forschen.

Die Carl Friedrich von Siemens Stiftung stellt hierfür bis 2019 jährlich bis zu 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen ab 2015 internationale Wissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt im Großraum München anstreben, mit Carl Friedrich von Siemens-Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert werden. Forschungspreisträger der Humboldt-Stiftung, die mit Gastinstituten in München und Umgebung kooperieren, werden mit Carl Friedrich von Siemens-Forschungspreisen der Alexander von Humboldt-Stiftung und einem Preisgeld von 65.000 Euro ausgezeichnet.

Die Stipendiaten und Preisträger werden gemeinsam mit den Bewerbern um ein reguläres Humboldt-Forschungsstipendium oder den regulären Humboldt-Forschungspreis ohne Vorgabe von Themen oder Ländern ausgewählt. Neben diesen Angeboten sollen alle Forschungsstipendiaten der Humboldt-Stiftung, die im Großraum München forschen, Carl Friedrich von Siemens Stipendienzuschläge in Höhe von 350 Euro im Monat erhalten. Mit den Zulagen reagieren die Carl Friedrich von Siemens Stiftung und die Humboldt-Stiftung auf die im bundesweiten Vergleich besonders hohen Lebenshaltungskosten in München und Umgebung.

„Durch ihr wissenschaftliches Vortragsprogramm und die von ihr vergebenen Fellowships verfügt die Carl Friedrich von Siemens Stiftung über vielfältige Verbindungen zu Wissenschaftlern in aller Welt“, sagt der Geschäftsführer der Carl Friedrich von Siemens Stiftung Heinrich Meier. „Diese Verbindungen sollen durch die Kooperation mit der Alexander von Humboldt-Stiftung vertieft und erweitert werden. Das neue Förderprogramm wird in den nächsten fünf Jahren mehreren hundert Forschenden aus dem Ausland zugutekommen.

„Kooperationen mit anderen deutschen Stiftungen sind für uns ein wichtiges, zukunftsweisendes Instrument, um Forschende aus dem Ausland zu gewinnen“, erklärt der Generalsekretär der Humboldt-Stiftung Enno Aufderheide. Die Zusammenarbeit mit der Carl Friedrich von Siemens Stiftung ermögliche es, weiterhin Forscherinnen und Forscher allein nach Qualitätsgesichtspunkten auszuwählen und mehr Stipendien zu vergeben.

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