Anneliese Maier-Forschungspreise 2018: Nominierungsrunde eröffnet

Der Kooperationspreis für international renommierte Geistes- und Sozialwissenschaftler aus dem Ausland, die mit Fachkollegen in Deutschland zusammenarbeiten, geht in eine neue Runde. Die Nominierungsfrist läuft noch bis zum 30. April 2017. 

Mit einem Preisgeld von je 250.000 Euro zählen die Anneliese Maier-Forschungspreise international zu den höchstdotierten Preisen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Auszeichnung ermöglicht Preisträgerinnen und Preisträgern aus dem Ausland, selbst gewählte Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren durchzuführen. Der Preis wird an Forscherpersönlichkeiten vergeben, deren bisherige Leistungen international anerkannt sind und von denen ein nachhaltiger Beitrag zur Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland erwartet wird. Angesprochen sind auch in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn noch weniger fortgeschrittene, aber bereits international ausgewiesene Wissenschaftler, von denen eine nachhaltige Prägung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland durch längerfristige Kooperationsperspektiven erwartet werden kann. Die Humboldt-Stiftung vergibt pro Nominierungsrunde bis zu acht Anneliese Maier-Forschungspreise.

Die Anneliese Maier-Forschungspreisträgerinnen und -Preisträger 2016
Die Anneliese Maier-Forschungspreisträgerinnen und -Preisträger 2016 (von links oben nach rechts unten): Ève Chiapello (Foto: Guillaume Braunstein), E. Tory Higgins (Foto: privat), Glenn W. Most (Foto: privat), Daniel Müllensiefen (Foto: privat), Sumathi Ramaswamy (Foto: Duke University), Marti G. Subrahmanyam (Foto: privat)

Nominierungen erfolgen online auf Vorschlag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an einer Universität oder Forschungseinrichtung in Deutschland tätig sind. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Von den Ausgezeichneten wird erwartet, dass sie in den nächsten Jahren aktive, wissenschaftlich einflussreiche Forschung leisten. Auf Nominierungen qualifizierter Wissenschaftlerinnen wird besonderer Wert gelegt.

Der nach der Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier benannte Kooperationspreis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

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