Ausschreibung: Georg Forster-Forschungspreis für Wissenschaftler aus Schwellen- und Entwicklungsländern

International anerkannte Forscher aller Fachrichtungen können bis 31. Oktober von Kooperationspartnern aus Deutschland nominiert werden. Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro.

Grundlegende Entdeckungen, neue Theorien oder Erkenntnisse, die das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben: Dafür zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit dem Georg Forster-Forschungspreis aus.

Bis zum 31. Oktober 2017 können Experten aus allen Disziplinen, deren Forschung auch zukünftig dazu beiträgt, Lösungsansätze für die Herausforderungen der Entwicklungs- und Schwellenländer zu finden, vorgeschlagen werden. Nominierungsberechtigt sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung tätig sind. Die Preisträger werden eingeladen, in Kooperation mit Fachkollegen selbst gewählte Forschungsprojekte in Deutschland durchzuführen.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro dotiert. Weitere Mittel in Höhe von bis zu 25.000 Euro können etwa für die Einbeziehung von wissenschaftlichem Nachwuchs, die Teilnahme an Konferenzen oder Anschaffung von wissenschaftlichen Geräten am Heimatinstitut zur Verfügung gestellt werden.

Der Forschungspreis ist nach dem Naturforscher, Reiseschriftsteller und Journalisten Georg Forster (1754–1794) benannt, einem Freund Alexander von Humboldts. 

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