Erste Humboldt-Alumnivereinigung in der Schweiz

Mit einem Symposium zum Thema „Wissenschaft und Digitalisierung“ feierten Humboldt-Alumni in Bern die Gründung ihrer Vereinigung.

Die im Mai gegründete Alumnivereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die interdisziplinäre und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, insbesondere mit Deutschland, zu stärken. Außerdem will sie wissenschaftliche Nachwuchstalente an die Förderprogramme der Alexander von Humboldt-Stiftung heranführen.

Digitalisierung aus dem Blickwinkel der Philosophie

Das Festsymposium, mit dem die Gründung der „Schweizer Gesellschaft der HumboldtianerInnen“ beziehungsweise „Société Suisse des Humboldtianer“ oder „Società Svizzera degli Humboldtiani“ gefeiert wurde, stand unter dem Thema „Wissenschaft und Digitalisierung“. Stipendiaten und Preisträger der Humboldt-Stiftung beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Philosophie. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz und Liechtenstein, Otto Lampe, auf dessen Initiative die Entstehung der neuen Vereinigung zurückgeht, sprach ein Grußwort zur Gründung.

Bern ist Sitz der Vereinigung

Der Vorstand der Alumnivereinigung spiegelt die landesspezifische und fachliche Vielfalt in der Schweiz wieder: Er setzt sich zusammen aus dem deutschen Physiker Peter Brockmann aus Bern, der italienischen Immunologin Elisabetta Padovan aus Basel und der belgischen Literaturwissenschaftlerin Bénédicte Vauthier, ebenfalls aus Bern. 

Bern ist mit 29 Humboldt-Alumni der Sitz der neu gegründeten Vereinigung. Die Schweiz war bislang eines der wenigen Länder in Europa, in dem noch keine Humboldt-Alumnivereinigung existierte. Derzeit gibt es 112 Humboldt-Alumnivereinigungen in 76 Ländern. 

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