31. August 2017

Reimar Lüst-Preise 2017 gehen an eine Historikerin und eine Soziologin

Kooperation mit Fritz Thyssen Stiftung bis 2020 verlängert

Die Historikerin Mary Lindemann und die Soziologin Sheila Jasanoff erhalten die Reimar Lüst-Preise 2017. Die Auszeichnung wird an Geisteswissenschaftler aus dem Ausland verliehen, die durch ihre Forschung die akademischen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und ihrem Herkunftsland geprägt haben.

Der Preis ist mit 60 000 Euro dotiert. Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung jährlich bis zu zwei Reimar Lüst-Preise. Diese Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung wurde im Sommer 2017 bis zum Jahr 2020 verlängert.

Mary Lindemann, Professorin für Geschichte an der University of Miami (USA), ist eine international ausgewiesene Historikerin und Expertin für deutsche und mitteleuropäische Frühmoderne und die Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts. Sie hat durch methodisch innovative, interdisziplinär angelegte Fragestellungen neue Forschungsfelder für die Geschichte der Frühen Neuzeit erschlossen. Ihre Zusammenarbeit mit Partnern in Deutschland im Rahmen des Lüst-Preises soll der Frühneuzeitforschung wichtige neue Impulse verleihen.

Sheila Jasanoff, Professorin an der Harvard University (USA), ist eine Pionierin der internationalen „Science and Technology Studies“. Die Soziologin forscht im interdisziplinären Themenfeld von Wissenschaft, Technik und gesellschaftlicher und rechtlicher Regulierung sowie der Interaktion von Recht, Wissenschaft und Politik. Hier hat sie die internationale Debatte geprägt und innovative Impulse gesetzt. Ihre Kooperation mit Partnern in Deutschland soll zu einer größeren internationalen Sichtbarkeit der deutschen Wissenschafts- und Technikforschung beitragen.

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