22. November 2017

Alexander von Humboldt-Stiftung in Bulgarien ausgezeichnet

Aus Anlass der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Alumnivereinigung „Humboldt-Union in Bulgarien“ verleihen der Staatspräsident und die Akademie der Wissenschaften von Bulgarien der Humboldt-Stiftung jeweils besondere Ehrenzeichen.

Stiftungspräsident Helmut Schwarz
Der bulgarische Staatspräsident Rumen Radew (rechts) überreicht die Auszeichnung für die Humboldt-Stiftung an Generalsekretär Enno Aufderheide (links)
(Foto: Deutsche Botschaft Bulgarien)

Am 16. November überreichte der bulgarische Staatspräsident Rumen Radew bei einem Empfang im Nationalen Archäologischen Museum in Sofia das Ehrenzeichen des Präsidenten stellvertretend für die Alexander von Humboldt-Stiftung an ihren Generalsekretär Enno Aufderheide. In seiner Rede dankte Radew der Humboldt-Stiftung für die Förderung der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland. Die Humboldtianer in Bulgarien spielten eine wichtige Rolle bei der Förderung von jungen Wissenschaftlern und trügen zum Erfolg der ganzen Gesellschaft bei, betonte er.

Julian Revalski, Präsident der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, verlieh der Humboldt-Stiftung zudem die „Marin Drinov“-Medaille der Akademie für die Unterstützung bulgarischer Forscher. Seit 1953 hat die Humboldt-Stiftung knapp 400 Forschungsstipendien und -preise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bulgarien vergeben.

Marin Drinov-Medaille der bulgari-
schen Akademie der Wissenschaften

Anlass für den Empfang war der 25. Jahrestag der Gründung der Alumnivereinigung „Humboldt-Union in Bulgarien“, der 2017 gefeiert wird. Bei der Zeremonie waren außerdem der Deutsche Botschafter in Bulgarien, Herbert Salber, sowie viele bulgarische Humboldtianer und Vertreter befreundeter Humboldt-Alumnivereinigungen aus der Region Mittel- und Südosteuropa anwesend.

Vom 16. - 18. November trafen sich in Sofia zudem knapp 150 Teilnehmer zum Humboldt-Kolleg „Humboldtians and scientific progress in the Central and East European countries“, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft veranstaltet wurde, und demonstrierten ganz praktisch die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, für die die Humboldt-Stiftung steht. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus Bulgarien und Deutschland, aber auch aus weiteren Ländern Mittel- und Südosteuropas. Für viele von ihnen war der Forschungsaufenthalt in Deutschland der Beginn einer internationalen Forscherkarriere. Nicht wenige der bulgarischen Humboldtianer sind heute in zentralen Positionen der nationalen Wissenschaftslandschaft tätig, zum Beispiel an der Spitze des Bulgarian National Science Fund, als Vizepräsidenten der Akademie oder Vizerektoren der führenden Universitäten des Landes.

Um die regionale und fachliche Vernetzung der Humboldt-Alumni zu stärken und das Interesse des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Förderprogrammen der Humboldt-Stiftung und dem Forschungsstandort Deutschland zu wecken, unterstützt die Humboldt-Stiftung Humboldt-Kollegs. Die Fachtagungen werden von Humboldt-Alumnivereinigungen oder einzelnen Humboldtianerinnen und Humboldtianern vor Ort organisiert und inhaltlich ausgestaltet.

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